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Gelungener Auftakt im Jahr 2015

Mehr als 100 Menschen, Sonnenschein und ein dreifaches Prosit auf das Widerstandsjahr 2015 – der Neujahrsempfang der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) war ein Magnet und die Aussichten auf das Widerstandsjahr umriss Wolfgang Ehmke, Sprecher der BI, mit den Worten: “Wir blicken natürlich auf das, was in Berlin in der Endlagerkommission debattiert wird, vor allem auf die Arbeitsgruppe “Sicherheitskriterien” für die Endlagerung. Denn dort wird eine Vorentscheidung fallen, ob der marode Salzstock Gorleben als mögliches Atommüllendlager fortgeschleppt oder fallen gelassen wird.”

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Der Widerstand müsse nicht nur gute Argumente haben, sondern die Argumente müssten auch immer wieder Beine bekommen, der anhaltende Protest im Wendland sei ein gewichtiger Baustein: am 22. Mai sei so eine Gelegenheit. Im Rahmen der Kulturellen Landpartie sei Gorleben der zentrale Veranstaltungsort. Aber auch die Hausaufgaben einer Standortinitiative müssten – neben der großen Fragen, wohin mit dem Atommüll – erledigt werden. Das Castor-Lager drohe ein Dauerlager zu werden und die Stimmen, die eine heiße Inbetriebnahme der Pilot-Konditionierungsanlage herbeiredeten, rissen nicht ab. “Unser Ziel ist es, die Betriebserlaubnis der PKA zu kippen”, so Ehmke.

Martin Donat, der BI-Vorsitzende, verwies auf drohende Atommüll-Transporte, die “Westcastoren” von Jülich nach Ahaus. “Hier ist unsere Solidarität gefordert”, so Donat. In Gronau liefe die Urananreicherungsanlage ohne Befristung, ständig würde weiter Atommüll produziert. “Wir geben erst Ruhe, wenn alle Atomanlagen stillgelegt werden”, sagte Donat unter großem Applaus, bevor sich die Teilnehmer_innen auf den Weg machten, das Erkundungsbergwerk zu umrunden.

Ehmke dazu selbstkritisch:”Wir haben immer betont, dass Gorleben im Spiel bleibt bei der Endlagersuche und halten das Standortauswahlgesetz auch nicht für ein Gorleben-Verhinderungsgesetz, im Gegenteil. Aber wir können auch ein wenig stolz sein, dass im Jahr 2015 unter Tage der Erkundungsbereich I zurückgebaut wird. Vielleicht ist es ja doch der Anfang vom Ende des Gorleben-Abenteuers.”

Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06

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Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden. So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!
Neun Experten nehmen Stellung.
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