Endlagersuche und Gorleben: Rein, raus, rein… – BI bleibt skeptisch

In der Bundestagskommission zur Suche eines Endlagers für hoch radioaktive Abfälle gibt es nach Angaben des Vorsitzenden Michael Müller keine Mehrheit für den Standort Gorleben in Niedersachsen, das sagte Müller bei einem Besuch in Kiel. “Gorleben ist fast raus”, wird der SPD-Politiker zitiert.

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.(BI) erinnert hingegen daran, dass nicht einmal eine Mindestanzahl von Standortregionen oder möglichen Standorten im sogenannten Standortauswahlgesetz (StandAG) festgelegt wurde, die – neben Gorleben (!) – ober- und unterirdisch erkundet werden sollen.

“Rein, raus, rein… – wir halten Müllers Prognose für mehr als gewagt. Entscheidend werden nicht einmal die Sicherheitskriterien für die Endlagerung der hoch radioaktiven Abfälle sein, entscheidend wird sein, ob ein neuer Suchprozess und die untertägige Erkundung von mehreren Standorten finanziert wird. Dazu muss der Bundestag den notwendigen gesetzlichen Rahmen schaffen und die Abfallverursacher dürfen sich nicht, wie E.on und Vattenfall, aus der Verantwortung stehlen”, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, Tel. 0170 510 56 06

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...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende