SPD fordert Gorleben-Gelder – BI hält das für eine Grille

Die SPD fordert 5.000.000 Euro für Gorleben, solange dort Atommüll eingelagert wird. Das beschloss der SPD-Unterbezirksparteitag am Wochenende in Uelzen. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) lehnt diese Forderung strikt ab.

gorleben mafia steinIn Anspielung an die Gorleben-Gelder, die unter dem CDU-Politiker Kurt-Dieter Grill zur Akzeptanz des Atommüllzentrums beitragen sollten, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke:

“Hoffentlich ist das nur eine Grille. Wir wollen nicht, dass die unsägliche Debatte um Gorleben-Gelder wieder auflebt.”

Es reiche schon, dass die Atomgemeinden Gartow und Gorleben jedes Jahr durch die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) mit Hunderttausenden Euro gesponsert werden.

Ehmke: “Wer diese Gelder fordert, kitzelt die Bereitschaft dafür heraus, Gorleben als Atommüllstandort auf lange Zeit hinzunehmen. Das werden wir auch dem Vorsitzenden der Endlagerkommission und SPD-Genossen Michael Müller sagen, der auf Einladung seiner Partei am Donnerstag nach Gorleben kommt. Ein solcher Vorschlag ist wenig durchdacht von denjenigen in der SPD, die ein Endlager in Gorleben strikt ablehnen und dafür – wie wir – geologische Gründe ins Feld führen.”

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, Tel. 0170 510 56 06

  • Hintergrund: Wie wurde Gorleben in der Vergangenheit durchgesetzt? Unter anderem mit den Gorleben-Geldern

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Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden. So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!
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