Ein erster Erfolg: Bewegung in Gasfördergebieten

Die AG gegen Fracking der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) freut sich über die Entscheidung der PRD Energy, das Aufsuchungsgebiet für Kohlenwasserstoffe „Uelzen“ aufzugeben. Die kanadische Explorationsfirma PRD hat beim LBEG (Landesbergamt) den Antrag auf Rückgabe des 933 Quadratkilometer grossen Erlaubnisfeldes gestellt, in dem auch Teile Lüchow-Dannenbergs liegen. Dadurch falle die Möglichkeit weiterer Bohrungen nach Gas und Öl, möglicherweise mit Fracking, westlich einer Linie Waddeweitz, Clenze und Bergen weg.

Die Genehmigung bezog sich auf Gesteinshorizonte innerhalb der rund 1000 Meter tiefen Kreideschichten und den etwa 4500 Meter tiefen Ablagerungen des Perms. Ob der PRD-Rückzug daran liege, dass im umstrittenen Fracking-Regelungspaket, das nach der Sommerpause abgestimmt werden soll, Fracking oberhalb 3000 Metern untersagt wird, könne man nur spekulieren. Auf der Website von PRD ist keine Begründung angegeben.

Natürlich müsse man auf der Hut sein, dass nun nicht eine anderer Konzern die Lizenz übernehmen will. Und es müsse geklärt werden, wer nach Rückzügen für die Sanierung alter Bohrschlammgruben, in diesem Fall beispielsweise der Grube nordwestlich von Kassau, aufkomme, schreibt die BI. Das LBEG als Aufsichtsbehörde lasse sich ja nicht blicken und habe als einzige Aktivität lediglich den Platz als „Verdachtsfläche“ kartiert.

Hoch erfreut ist die AG Fracking über die Entscheidung des Wustrower Rates, sich in die Reihen der Gemeinden einzureihen, die die Korbacher Resolution für ein absolutes Frackingverbot unterzeichnet haben. Man hoffe, dass beim 260 Quadratkilometer grossen Erlaubnisfeld Lüchow, dessen Genehmigung am 30. September ausläuft, keine Verlängerung seitens der Betreiberin Engie (ehemals GDF-Suez) beantragt wird.

Francis Althoff, BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, AG Fracking; Tel. 05843 – 9869049

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Don't nuke the climate!

NDR zu 40 Jahre
Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:
Abschalten!
Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende