Gorleben schlägt nach 36 Jahren zurück

Ein faszinierender Blog-Beitrag eines Freitag-Community-Mitglieds, der mal die ganze Wut rauslässt über die Weigerung der Stromkonzerne, für ihre nuklearen Hinterlassenschaften zu blechen. Dezent haben wir die Wutanfälle “moderiert”. Der Blogger lässt aber nicht nur seine Wut raus, er fügt äußerst sachkundig die wichtigsten Dokumente hinzu, die zeigen, wie um Gorleben jahrzehntelang getrickst wurde….
Ich bin ja als Blogschreiber schon schreibfaul, bei Kommentaren schreibe ich ja locker mal 100 Zeilen wenn mir danach ist.
Aber diese Nachricht, Klappe runterfall, eigentlich will ich gar keine Zeile mehr schreiben, sondern jemanden ordentlich….
Es war so ca. 1979 – 1980, da wurde so ein Atomphysiker gemoppt, nein nicht Mopperkopp, die Meistgelesenen gibt es ja nicht mehr.
Lange Rede, kurzer Sinn, in den 70ern und 80ern gab es immer Leutchen die haben gewarnt GEWARNT GEWARNT, auch der Spiegel hat reichlich gute Artikel hervorgebracht, das war die gute alte ZEIT, das es UNKALKULIERBARE Kosten sind, also die Endlagerung von atomaren Müll.
Heute, Montag, 14.09.2015 – 17:35 Uhr, kommt so eine saloppe Meldung im SPON:
…”Atomrückstellungen: Energiekonzernen fehlen 30 Milliarden Euro”…
Das wäre ja nicht weiter schlimm, man wusste es ja schon vorher, der Knaller kommt dann weiter hinten:
…”E.on, RWE, Vattenfall oder EnBW”…
…”Auch die Unternehmen plädieren für eine Fondslösung. Sie stellen sich eine Art öffentlich-rechtliche Stiftung vor, in die sie Anlagen und Geld übertragen wollen. Sie erwarten, im Gegensatz zur Politik, dass sie nach Auszahlung ihrer Rücklagen aus der weiteren Haftung entlassen werden. Nach ihrer Vorstellung soll sich die Politik um die Endlagerung des Mülls kümmern”…
Das ist so unfassbar: erst selber den Reibach machen und dann wieder den Steuerzahler löhnen lassen wollen wenn’s um die Folgekosten geht, schön ausgedacht. Das wird jetzt kein Grund sein diese Kosten auf den Endverbraucher abzuwälzen, da gibt es eben mal so 24110 Jahre Halbwertzeit keine Aktionärsausschüttung, und wenn’s der kleine Wähler wieder nicht kapiert kann man ihm auch nicht helfen.

Und hier der Beitrag in voller Wucht, in voller Länge mit Belegen, Dokumenten etc.

gorleben-schlaegt-nach-36-jahren-zurueck

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

 

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Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden. So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!
Neun Experten nehmen Stellung.
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