Besuch aus Japan

Am 15. und 16.9.2015 haben Masako Sawai und Chihiro Kamisawa vom Citizens Nuclear Information Center (CNIC) in Tokio Gorleben und die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) besucht. CNIC ist ein wissenschaftliches Beratungsinstitut, das sich mit der Sicherheit der Atomkraftwerke beschäftigt. Das Institut berät die Regierung, Gemeinden und erstellen Gutachten über Auswirkungen von Atomanlagen. CNIC hat ein Fukushima Gutachten für das Japanische Parlament erstellt.
Masako Sawai war bereits 2007 als Rednerin auf einer Demonstration der BI in Gorleben zu Gast, nachdem sich in Japan kurz zuvor ein Unfall in einem Atomkraftwerk ereignet hatte.
Eine Diskussion über das Endlagersuchgesetz und die Atommüllkommission mit dem BI-Vorsitzenden Martin Donat, BI- Vorstandsmitglied für internationale Angelegenheiten, “Außenministerin” Kerstin Rudek und Susanne von Imhoff von der Castorgruppe Höhbeck – Gartow- Gorleben zeugte von hohem Kenntnisstand der aktuellen Diskussion in Deutschland über die Atommüllverwahrung auf seiten der japanischen Teilnehmer.
Ein Rundgang bei den Atomanlagen in Gorleben mit der Beluga und den Infotafeln im Wald, der Besuch des BI-Büros und ein Treffen im Gorleben Archiv mit Marianne Fritzen und Birgit Huneke rundeten den kurzen intensiven Austausch ab.
Eine Fortsetzung des politischen Austausches für das kommende Jahr ist bereits geplant.

Foto: Kerstin Rudek

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Es zeigt von links nach rechts Koji Mochizuki (Übersetzer), Chihiro Kamisawa, Masako Sawai (beide CNIC), Torben Klages und Kerstin Rudek von der Bürgerinitiative.

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Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden. So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!
Neun Experten nehmen Stellung.
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