Auf ein Neues im Kampf gegen die Veränderungssperre Gorleben

Die Auseinandersetzung um die Veränderungssperre in Gorleben scheint politisch beendet, vor Gericht wird aber weiter gegen die Privilegierung des Standorts Gorleben bei der Endlagersuche gerungen.
Statt um weitere 10 Jahre wurde die Veränderungssperre im Raum Gorleben um vorerst zwei Jahre verlängert, und zwar bis zum März 2017. Damit sichert sich der Bund den Zugriff auf den Salzstock Gorleben als potentiellem Endlagerstandort. Aus Sicht der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ist das neben der Sicherung der sogenannten Nießbrauchrechte bis ins Jahr 2035 ein Indiz dafür, dass es keinen ernsthaften Neubeginn der Endlagersuche für insbesondere hochradioaktive Abfälle gibt.

Nun hat das niedersächsische Verwaltungsgericht in Lüneburg die Verhandlung über die Klage von Fried von Bernstorff und Greenpeace gegen die Verlängerung der Veränderungssperre vorverlegt. Das Hauptsacheverfahren findet am Donnerstag, den 1. Oktober um 10 Uhr im Sitzungssaal 1 statt.

Aktenzeichen 2 A 27/14
VG Lüneburg, Adolph-Kolpingstr.18
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06
Hintergrund:
http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?page_id=13189

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Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden. So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!
Neun Experten nehmen Stellung.
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