Endlager unerwünscht – BI: Vertrauen verspielt

56 Prozent der Deutschen lehnen ein Atommüllendlager in ihrer Region ab, 42 Prozent der Befragten sagen ja zu einer Atommülldeponie, wenn in ihrer Heimatregion eine besonders geeignete Lagerstätte gefunden wird.

Diese Zahlen – Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Atomforums – verwundern die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) nicht wirklich.

“Das Ergebnis spiegelt den unverantwortlichen Umgang mit der Atommülllagerung der Vergangenheit wieder”, meint die Umweltinitiative. “Leider gibt es entgegen allen Versprechungen keinen wirklichen Kurswechsel bei der Endlagersuche. Das Festhalten an einem ungeeigneten und mit skandalösen Tricks aus der Taufe gehobenen Standort wie Gorleben fällt auf die Politik zurück. So wurde und wird Vertrauen verspielt”, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

Dazu kommt aus Sicht der Gorleben-Gegner_innen auch die aktuelle Debatte um ein geplantes Mischlager für alle Arten von Atommüll neben dem umstrittenen Standort Schacht Konrad und der Plan, am prospektiven Standort einer solchen Deponie, ein riesiges Eingangslager für bis zu 500 Castoren einzurichten.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, Tel. 0170 – 510 56 06

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Don't nuke the climate!

NDR zu 40 Jahre
Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:
Abschalten!
Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende