Öko-Politfilm im November: “LANDRAUB”

Das globale Finanzkapital, allen voran europäische Investmentfonds und Banken, haben die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Mit dem Landraub wollen sich die Reichsten der Welt Zugriff auf die wichtigste Ressource – Ackerflächen – dieser Erde sichern.”Landraub”, ein Film von Kurt Langbein, wird in der Öko-Polit-Filmreihe des Kulturvereins Platenlaase und der Bürgerinitiative Umweltschutz am Dienstag (3.11.2015) um 19.30 Uhr im Café Grenzbereiche gezeigt. Der Eintritt ist frei, der Hut geht rum.

In der Vorschau heißt es:

„Kaufen Sie Land. Es wird keines mehr gemacht.“ – Dieses plausible, die Dokumentation „Landraub“ eröffnende Zitat von Mark Twain bringt die Krux an der Sache auf den Punkt. Denn genau diese simple Erkenntnis kultivieren in den letzten Jahren immer mehr Investoren, indem sie auf der ganzen Welt im großen Stil Ackerlandflächen aufkaufen und mit Monokulturen für den Export übersäen. Die Gewinnmargen der Investoren, die bisweilen auch von EU-Programmen gefördert werden, sind unerhört hoch. Doch während die Geschäftemacher „mit einem Lächeln zur Bank gehen“, wie es einmal im Film heißt, schnürt der Ausverkauf den oft vertriebenen und/oder anderweitig ausgebeuteten Kleinbauern die Luft zum Atmen ab; ganz zu schweigen von den teils verheerenden Auswirkungen der Monokulturen auf die Natur. Dem so genannten „Landgrabbing“ spürt der Österreicher Kurt Langbein in seinem sehr gut informierenden Dokumentarfilm nach. Langbein zeigt die ökologischen und soziokulturellen Folgen des „Landgrabbing“ ohne direkte Anklage auf, was den Zuschauer in die Lage versetzt, sich ein eigenes Bild zu machen.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

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