Wie bei Hempels unterm Sofa?

Beim Umräumen wurde im Fasslager Gorleben ein Atommüllfass mit Roststellen entdeckt. Die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) beschwichtigt: Laut GNS-Sprecher Jürgen Auer habe der Rostschaden die Integrität des Fasses jedoch nicht beeinträchtigt. Für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) war es hingegen nur eine Frage der Zeit, dass in Gorleben wieder rostige Fässer entdeckt werden.

“Die GNS gibt sich gern als Sauberfirma. Fakt ist aber, dass eine Kontrolle der Fässer nur stark eingeschränkt möglich ist, weil man als Folge der Stapeltechnik nur die ersten Reihen einsehen kann, und die sind blitzsauber.”

Die Atomaufsicht habe man wiederholt daraufhin gewiesen, dass eine wirkliche Kontrolle der Atommüllfässer so nicht möglich sei. Die Frage stelle sich, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke, ob es bei der GNS nicht zugehe wie bei den berühmten Hempels unterm Sofa.

Die BI-Forderung an die Adresse der Atomaufsicht lautet: Der Zustand der Gebinde muss umgehend überprüft werden und eine uneingeschränkte Sichtkontrolle muss nach dem Umräumen gewährleistet sein.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, Tel. 0170 510 56 06

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Don't nuke the climate!

NDR zu 40 Jahre
Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:
Abschalten!
Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende