Widerstand gegen Gorleben – die Party steigt

Ein Gemüsemarkt als Blockade, ein Karneval als politische Demonstration, ein Widerstandsparty als Zeichen für den anhaltenden Widerstand gegen ein geplantes Endlager in Gorleben: der Widerstand gegen die Atomkraft und gegen Gorleben als Atommülllager war schon immer reich an kreativen, bunten und lebensfrohen Elementen.

Am kommenden Freitag ist es wieder so weit, da heißt es an vielen Orten, an denen während der Kulturellen Landpartie im Wendland geschaut, geschmaust, flaniert, Musik genossen und gekauft wird: “Geht nach Gorleben, den wunden Punkt im Wendland, einen der wundesten Punkten der Republik, wenn es um das Thema Atommüllentsorgung geht.”

“Wir verstehen unsere Party als einen Beitrag zum anhaltenden Widerstand gegen die Pläne selbst in der Endlagerkommission des Deutschen Bundestages, Gorleben solange im Spiel zu halten, bis am Ende wieder Gorleben als Endlager dabei herauskommt”, sagt dazu der Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), Wolfgang Ehmke.

Die BI und die KLP erwarten am kommenden Freitag Tausende, die gegen Gorleben auf die Straße gehen. Die Party startet um 14 Uhr direkt an den Atomanlagen in Gorleben.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 5606

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Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden. So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!
Neun Experten nehmen Stellung.
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