Reader zum Abschlussbericht der Endlagerkommission

Er ist bereits ein Renner: die erste Auflage des Readers  “Atommüll-Kommission am Ende – Konflikte ungelöst” ist bereits vergriffen, eine zweite, erweitere Printversion ist in Vorbereitung.

628 Seiten stark ist der Abschlussbericht der Endlagerkommission mit den Empfehlungen für die weitere Endlagersuche – 114 Seiten Replik kommen u.a. von den Anti-Atom-Organisationen .ausgestrahlt, der AG Schacht Konrad und der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).

Die Warnung, dass sich Geschichte wiederholt, wenn nicht aus ihr gelernt wird, sollten sich die Parteien des Deutschen Bundestages ins Stammbuch schreiben lassen, heißt es im Vorwort des Readers. Die Fehler, die es in der Causa Gorleben gab, die Fehler, die es mit dem völlig veralteten Endlagerkonzept im ehemaligen Erzbergwerk Schacht Konrad bei Salzgitter gab, der Fehler, dass mit dem weiteren Betrieb von Atomkraftwerken, der Urananreicherungsanlage in Gronau und der Brennelementefabrik in Lingen immer noch brisanter Atommüll hinzu kommt, wird der Politik noch vor die Füße fallen, prophezeien die Initiativen. Wenn Empfehlungen so vage gehalten sind, dass jeder politisch ausgedealte Standort damit legitimiert werden kann, so sei das kein Fortschritt, Protest und Widerstand würden immer wieder aufflammen.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

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Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden. So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!
Neun Experten nehmen Stellung.
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