BI wehrt sich gegen Filmerei

Die Kundgebung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) mit dem anschließenden 350. Sonntagsspaziergang rund um das Bergwerksgelände in Gorleben hat ein Nachspiel. Auf der Kundgebung wurde kritisch bilanziert wurde, welche Empfehlungen die Endlagerkommission des Deutschen Bundestages für die weitere Endlagersuche vorgelegt hat.

Ungefähr 200 Menschen nahmen an der Veranstaltung teil, ein Teil von ihnen spazierte wie gewöhnlich um das Bergwerk herum, eskortiert von einigen Traktoren.

Während des Rundgangs fotografierten und filmten Wachleute an zahlreichen Eckpunkten des Bergwerkgeländes die Teilnehmer_innen. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke:

“Aus unserer Sicht ist dies rechtswidrig, auf Zuruf reagierten Wachleute damit, die Kamera auf diejenigen zu richten, die sich beschwerten. Die anwesende Polizei haben wir umgehend verständigt.”

Die Umweltinitiative erwägt, rechtliche Schritte einzuleiten, u.a. um sicher zu gehen, dass die Filmdokumente gelöscht werden.

An die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe(DBE, den die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) 75% der Anteile hält, erging mittlerweile ein Beschwerdebrief. Die BI möchte wissen: auf wen geht es zurück, dass an diesem Tag auffällig gefilmt und fotografiert wurde. Die DBE ist verantwortlich für den Werkschutz.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

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Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden. So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!
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