“Pegasus in Gorleben” – Zweite Veranstaltung zu 40 Jahren Gorlebenwiderstand

Über 110 Menschen kamen zur Lesung zum Künsterhof Schreyahn, viele mussten unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen. Deshalb gab es am Sonntag (19. März) eine zweite Lesung: wieder kamen über 70 Zuhörer_innen. Und mit Beifall wurde nicht gespart!

Buchkreuz hellDas geflügelte Pferd, seit der Antike Sinnbild für die freie Dichtung, gab den Namen her für eine Lesung im Künstlerhof Schreyahn mit literarischen Texten zum andauernden Konflikt um den atomaren Müll in Gorleben und anderswo.

Am Sonntagnachmittag, am 26. Februar, wurde  im Rahmen der Veranstaltungen zum 40. Jahrestag Gorlebens als “Nukleares Entsorgungszentrum” in Erinnerung gerufen, was die Dichter und die Dichtung im heißen Kampf um das Atom zu sagen wussten: Der Autor Andreas Maier ließ seinen schon fast legendären ZEIT-Artikel „Die Legende vom Salzstock“ lebendig werden und seine Wanderung im Elbholz aus „Bullau“ schildern. Der Schauspieler Wolfgang Kaven las die frühen Tagebücher von Hans Christoph Buch sowie Gedichte und die Widerstands-Rede Nicolas Borns. Wolf Biermanns „Gorleben-Lied“ gehörte ebenso dazu wie die von Ingrid Birkholz vorgetragenen Reflexionen von Christa Wolf, Dorothee Sölle und Marie Luise Kaschnitz: Kein idyllischer Rückblick, kein Poesiealbum, sondern engagierte Literatur, begleitend, zweifelnd, mahnend, anspornend, vorausschauend.

Unterstützt vom Förderverein der Stipendiatenstätte Künstlerhof Schreyahn

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

Foto: Axel Kahrs

Camp & Festival
Internationalistisches Anti-Atom-Sommercamp und Free Flow Festival in Gedelitz am 7.-16. August 2017
Neuer Flyer
NDR zu 40 Jahre
Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:
Abschalten!
Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende