BGE statt DBE

Mit dem Verkauf der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe (DBE) endet ein Geschäftsmodell, das mehr als ein Geschmäckle hatte.

Hoffnungen aber, dass sich die „Endlagerphilosophie“ ändere, hegt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) nicht, zumal im Zuge des Verkaufs der DBE-Anteile an den Bund die rund 900 DBE-Beschäftigen vollständig übernommen werden. Künftig wird die Endlagersuche von der Bundes-Gesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) übernommen.

Stück für Stück hatte die Gesellschaft für Nuklear-Service mbH (GNS) – eine Tochter der vier großen Stromkonzerne – die DBE übernommen und hielt am Ende 75 Prozent der Anteile. „Nach der Endlagervorausleistungsverordnung zahlten die Atomstromproduzenten bisher in einen Topf für den Ausbau Gorlebens als nukleares Endlager, also weitgehend schlicht in ihren eigenen, „erläutert die BI. Seit dem Beginn des Abteufens summierte sich der Ausbau des Endlagerbergwerks bis heute auf rund 2 Mrd. Euro. Dazu kam eine Gewinngarantie für die DBE von 3,25 Prozent.

„Das war inzestuös“, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. „Zum Glück ließ sich das Bundesumweltministerium – anders als beim Kauf der GNS-Anteile bei der Zwischenlagerung – nicht noch einmal über den Tisch ziehen. Unsere Forderung in diesem Fall bleibt unverändert: Die Öffentlichkeit hat ein Anrecht darauf zu erfahren, wie hoch die Kaufsumme für die Zwischenlager war.“

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

Zum Zwischenlagerdeal lesen Sie bitte hier:

http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?p=18708

 

 

 

Camp & Festival
Internationalistisches Anti-Atom-Sommercamp und Free Flow Festival in Gedelitz am 7.-16. August 2017
Neuer Flyer
NDR zu 40 Jahre
Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:
Abschalten!
Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende