Forderungen an den G-20 Gipfel

BBU fordert von den G20-Staaten konsequenten
Klimaschutz und umfassenden Atomausstieg
Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat anlässlich des G20-Treffens in Hamburg von den beteiligten Staatsregierungen konsequente Klimaschutzmaßnahmen und einen umfassenden Atomausstieg gefordert. „Beim Klimawandel helfen Lippenbekenntnisse oder gar Dementis nicht weiter und zum grenzüberschreitenden Schutz der Bevölkerung müssen
Atomkatastrophen wie in Tschernobyl und Fukushima auf jeden Fall mit sofortigen Anlagen-Stilllegungen verhindert werden. Bei diesen Themen sind gerade die G20- Staaten gefordert“, so der BBU. Weitere Forderungen des engagierten Umweltverbandes: Der internationale Güterverkehr muss bestmöglich von der Straße auf die Schiene verlagert sowie der Flugverkehr reduziert werden. Umweltgefährdendes
Fracking zur Gasförderung muss international ausnahmslos verboten werden. Und soziale Gerechtigkeit darf an den reich gedeckten Tischen der Staatsoberhäupter nicht zum leeren Schlagwort verkommen.
Die Entscheiderinnen und Entscheider der G20-Staaten müssen sich gemeinsam, sofort und konstruktiv um die Verbesserung der existenziellen Grundlagen für die Milliarden gleichberechtigten Menschen auf den Kontinenten bemühen. Alles andere wäre fatal: Verpestete Luft, privatisiertes, unzugängliches oder verseuchtes Wasser, pestizidvergiftete Erde, Pflanzen und Tiere.
Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen ruft auch der BBU gemeinsam mit zahlreichen Organisationen zur Teilnahme an der großen Demonstration auf, die am Samstag (8. Juli) in Hamburg stattfinden wird. Organisiert wird sie von etwa 200 entwicklungs- und friedenspolitischen Initiativen und Verbänden. Die Demonstration steht unter dem Motto: „Grenzenlose Solidarität statt G20“. (11 Uhr, Deichtorplatz).
In einem Aufruf, mit dem gemeinsam zur Teilnahme an der Demonstration mobilisiert wird, heißt es: „Der menschengemachte Klimawandel ist eine unbestreitbare und bedrohliche Realität. Seine Auswirkungen sind schon heute spürbar und treffen vor allem diejenigen Menschen und Länder, die ihn am wenigsten verursacht haben. Dennoch passte die Bundesregierung ihren Klimaschutzplan den Interessen der Braunkohle-Industrie an. Im Weißen Haus sitzt mit Donald Trump sogar ein Präsident, der den Klimawandel für eine Lüge hält. Die soziale Spaltung hat dramatische Ausmaße erreicht. Gerade einmal 8 Männer haben mehr Vermögen als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Diese Spaltung gibt es nicht nur im globalen Maßstab, sie durchzieht nahezu alle Gesellschaften, auch die deutsche. Millionen Menschen müssen sich mit Niedriglöhnen durchschlagen, haben keinerlei Aussicht auf eine existenzsichernde Rente, müssen um die wenigen bezahlbaren Wohnungen
konkurrieren. Anstatt diese Probleme anzugehen, werden sie mit Freihandelsabkommen wie EPA, CETA, TISA oder TTIP noch verschärft.“

Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.
Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Einzelmitglieder. Auch die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg ist Mitglied. Die Demonstrant_innen aus dem Wendland treffen sich am Info-Stand der BI auf dem Deichtorplatz

COP23 in Bonn:
Don't nuke the climate!
Atomwaffen verbieten!
Atomwaffen werden international verboten. Deutschland soll dem Vertrag beitreten. Schreiben Sie an Ihre Bundestags-Kandidaten!
Neuer Flyer
NDR zu 40 Jahre
Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:
Abschalten!
Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende