Das Geld ist da, das Geld ist weg

Nun ist es geschehen: rund 24 Milliarden Euro haben die Atomkonzerne an einen staatlichen Fonds überwiesen und sich damit den unkalkulierbaren Risiken der Atommüllentsorgung entzogen. Der Staat übernimmt die Last, mindestens das Dreifache wird für die Zwischen- und Endlagerung des Atommülls veranschlagt.

„Bitter stößt auf, dass der Öffentlichkeit dieser Deal noch als Erfolg verkauft wird“, schreibt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI). Gleichzeitig wird von allen Seiten gemauert, wenn es darum geht, die Kaufsumme zu erfahren, wenn der Staat die Zwischenlager der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) wie auch in Gorleben zum 1. August übernimmt.

EnBW, RWE, E.on und Vattenfall hatten einen guten Grund, das Geld auf einen Schlag zu überweisen, denn sie entledigen sich damit auch der Negativzinsen.“ Die betrügen diese zurzeit täglich (!) 260.000 Euro, rechnet Jürgen Döschner (WDR) vor.

Eine Rendite von 4,6 Prozent sei auch nicht zu erwarten, jede/r Sparer_in weiß davon ein Lied zu singen, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: „So entpuppt sich dieser Deal als Luftnummer und Irreführung der Öffentlichkeit.“

Wolfgang Ehmke, 0170 50 56 06

 

http://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-44541.html

 

COP23 in Bonn:
Don't nuke the climate!
Atomwaffen verbieten!
Atomwaffen werden international verboten. Deutschland soll dem Vertrag beitreten. Schreiben Sie an Ihre Bundestags-Kandidaten!
Neuer Flyer
NDR zu 40 Jahre
Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:
Abschalten!
Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende