Human Rights, Future generations & Crimes in the Nuclear Age und die Rolle der IAEA

Zum ersten Mal kamen am Wochenende (14. – 17. September) Experten und Aktivisten zusammen, um die Verbrechen der Atomindustrie zu benennen und juristische und medizinische Grundlagen zu erörtern, die für viele tausende Opfer dieser unsinnigen Technologie Chancen für Anerkennung und Kompensation bedeuten könnten. Menschenrechte und zukünftige Generationen standen dabei besonders im Fokus.

Anwälte von Ialana und safna diskutieren mit Ärzten und internationalen Aktivisten Möglichkeiten zum Schutz für Umwelt und zukünftige Generationen.

Während Forschungsinstitute den Niedergang der Atomindustrie und ihre ökonomische Unsinnigkeit benennen, wollen andere wie die internationale Atomenergiebehörde IAEA ihre schöngefärbte Katastrophentechnologie einfach nicht loslassen:

„The first International Conference on the IAEA Technical Cooperation Programme greatly enhanced awareness of our unique role in transferring nuclear technology to developing countries. In order for us to fulfil this role, it is important that all countries contribute on time and in full to the TC Fund.“

„Nuclear power plays a significant role in reducing greenhouse gas emissions and improving energy security. The Agency supports countries that wish to introduce nuclear power, or to expand existing programmes.“
Yukiya Amano -Director General’s Statement to Sixty-First Regular Session of IAEA General Conference

Vom 26.9. bis 29.9 werden nun unsere langjährigen Freunde und Mitstreiter Anthony Lyamunda, diesmal in Begleitung seine Frau Nora, und Wilbert Mahundi aus Tanzania bei uns im Wendland zu Gast sein. Sie wissen aus Erfahrung, was es heißt, von nuclear technology in developing countries betroffen zu sein. Erwartet hatten wir auch Tunte Lissu, Anwalt und Uranbergbau Gegner aus Tanzania. Dieser wurde zu unserer aller Bestürzung kurz vor seinem Abflug nach Deutschland durch eine Maschinengewehrsalve schwer verletzt.

Wir wollen den Niedergang der Atomindustrie nicht abwarten, sondern werden weiter mit allen befreundeten Organisationen und Aktivist-innen weltweit daran arbeiten, ihn zu beschleunigen.

  • Konzert und Vortrag: Mittwoch den 27.9. ab 19.30 Uhr in Hamburg-Altona, Amundsenstr.25, El Brujito: We make Sound to leave Uranium in the Ground – Tanzania ist vom Uranabbau bedroht.

Günter Hermeyer

 

 

 

Wir waren beim COP23!

Don't nuke the climate!

Neuer Kalender
Neue Klamotten!
Neuer Flyer
NDR zu 40 Jahre
Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:
Abschalten!
Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende