Hiroshimatag

Wie jeden Montag um 18 Uhr fand auch am 6. August die Fukushima-Mahnwache auf dem Marktplatz in Dannenberg statt. Vor 73 Jahren, am 6. August 1945, wurde erstmalig in der Menschheitsgeschichte eine Atombombe abgeworfen. 600 Meter über dem Stadtkern kam es zur Explosion. Die gewaltige Druckwelle und die unglaubliche Hitze, die dabei entstanden, zerstörten in einem Radius von mehr als einem Kilometer jedes Gebäude. Am Boden ist der Feuerball noch immer mehr als 3000 Grad heiß und tötetet dabei gut 140.000 Menschen. Drei Tage später folgte ein weiterer Atombombenabwurf über der Stadt Nagasaki. Auch diese Stadt wurde vollkommen zerstört, es kamen 70.000 Menschen ums Leben: unter den Spätfolgen der Strahlung leiden immer noch Menschen.
Nach der Atomkatastrophe von Fukushima gibt es in Japan also die doppelte schreckliche Erfahrung mit der Atomkraft – mit der Bombe und mit der sogenannten „friedlichen Nutzung“ der Atomkraft. In das Gedenken an die Opfer mischt sich der Appell, auf Atomwaffen zu verzichten und die Atomkraftwerke abzuschalten – nicht nur in Deutschland.
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

Kerstin Rudek hat eine Solidaritätsbotschaft vorbereitet

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Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden. So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!
Neun Experten nehmen Stellung.
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