Atom-Nachrichten: Das Wichtigste
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Nukleare Entwicklungshilfe - Prämisse der Konferenz ist, dass der Energieverbrauch steil ansteigt
Der Begriff der nuklearen Entwicklungshilfe wird nun wohl in den Wortschatz der Weltpolitik eingehen. Großmütig, wenn auch nicht ganz uneigennützig wollen die Atommächte, allen voran Gastgeber Frankreich und die Atomenergieagentur der OECD, den nuklearen Habenichtsen helfen, sich diese angeblich kostengünstige und zukunftsträchtige Quelle der Stromversorgung zu erschließen. — [mehr]
Französische Atomkraftgegner warnen vor Gau bei neuen Reaktoren
Von den neuen Atomreaktoren der dritten Generation (EPR) geht nach Angaben französischer Atomkraftgegner das ernsthafte Risiko eines Gaus wie in Tschernobyl aus. Unter Berufung auf interne Dokumente des französischen Stromkonzerns EDF kommen die Experten des Netzwerks Sortir du nucléaire (Atomausstieg) zu dem Schluss: «Die Konzeption der EPRs erhöht die Gefahr eines Unfalls vom Typ Tschernobyl, der die Zerstörung des Betonmantels und eine massive Entweichung von Radioaktivität zur Folge hätte.» — [mehr]
Die Deutschen wollen weiterhin den Atomausstieg
Nach einer neuen Umfrage des ARD-DeutschlandTrend wollen die meisten wahlberechtigten Bürger weiterhin einen Atomausstieg. 62 Prozent halten den Atomausstieg für richtig, aber 20 Prozent finden, die Atomkraftwerke sollten unbegrent weiterlaufen. — [mehr]
Großdemonstration pro Atomausstieg am 24. April
Breites Bündnis plant 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette vom AKW Krümmel über Hamburg zu den AKW Brokdorf und Brunsbüttel — [mehr]
Merkel für Politik auch gegen Willen der Bevölkerung
Nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss sich die Politik bei wichtigen Themen auch gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung durchsetzen. Sie erinnerte am Mittwoch in Berlin an die Einführung des Euro oder den NATO- Doppelbeschluss. — [mehr]
Intransparent zum Endlager - Röttgen will Gorleben erkunden
Umweltminister Röttgen will das geplante Endlager Gorleben weiter erkunden - und arbeitet an einem Verfahren, das ohne Bürgerbeteiligung auskommt. Gegner planen Klage. — [mehr]
Bund will angeblich keine Bürgerbeteiligung mehr zu Gorleben
Die Bundesregierung will angeblich bei der weiteren Erkundung des geplanten Atommüll-Endlagers Gorleben keine Bürgerbeteiligung zulassen. Nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung« soll die weitere Erkundung des Salzstocks nach dem Bergrecht der 80er Jahre fortgeführt werden. Dieses sehe keinerlei Bürgerbeteiligung vor. — [mehr]
Längere Akw-Laufzeit und Erneuerbare laut Studie unvereinbar
Längere Laufzeiten von Atomkraftwerken oder zusätzliche Kohlekraftwerke sind nach einer neuen Untersuchung nicht mit dem vorgesehenen Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland vereinbar. Darauf wiesen die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) in Berlin hin. — [mehr]
Bundesweit Aktionen gegen Atomkraft und für Erneuerbare Energien
Mit starken Aktionen setzt die Anti-Atom-Bewegung die Stilllegung der Atomanlagen auf die Tagesordnung: «Wir reden nicht über kürzere oder längere Laufzeiten, wir machen jetzt die Stilllegung der Atomanlagen zum Thema!«, erklärten SprecherInnen der bundesweiten Anti-AKW-Bewegung am Montag auf einer Pressekonferenz in Hannover. — [mehr]
Krümmel geht vermutlich dieses Jahr nicht wieder ans Netz
Der Energiekonzern Vattenfall rechnet nicht mehr damit, die beiden stillgelegten Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel rasch wieder anfahren zu können. «Ich werde keinen Zeitpunkt dafür nennen. Aber möglicherweise wird das nicht mehr in diesem Jahr sein», sagte Vattenfall-Chef Lars Göran Josefsson der «Welt am Sonntag». — [mehr]









