Nachrichten zu Gorleben

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Gorleben: Streit um Endlagerpläne geht weiter

Sorge bei der Opposition: Will die Regierung beim Endlager vorschnell Fakten schaffen? — [mehr]

Streit um Billigentsorgung in Gorleben: Umweltministerium dementiert Bericht über Absenkung der Sicherheitsstandards

Ein Fernsehbericht über Gorleben sorgt für Turbulenzen. Zwar ist der Salzstock im Kreis Lüchow-Dannenberg offiziell noch gar nicht zum Endlager für hochradioaktiven Müll erklärt worden. Doch nach Recherchen des ARD-Magazins »Kontraste« hat sich Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) bereits jetzt auf eine Absenkung der Sicherheitsstandards festgelegt. Umweltschützer und Oppositionsparteien zeigen sich empört. Das Ministerium dementiert: Alles sei noch im Fluß, eine Entscheidung bislang nicht gefallen, heißt es dort. — [mehr]

Streit um Gorleben geht weiter

Die politische Auseinandersetzung um das Atommüllendlager Gorleben und eine mögliche Absenkung der Sicherheitsstandards bei der künftigen Endlagerung hochradioaktiver Abfälle geht weiter. Die Oppositionsparteien in Niedersachsen warfen am Montag dem Landesumweltministerium falsche Angaben über den Transport einer Maschine zur behälterlosen Einlagerung von Atommüll nach Gorleben vor. Unterdessen forderten Bundestagsabgeordnete der CDU die zügige Wiederaufnahme der Untersuchung des Salzstocks im Kreis Lüchow-Dannenberg. — [mehr]

Sander: Gorleben wurde nicht willkürlich ausgewählt - Expertise zur Vorauswahl des Standortes Gorleben

Am Freitag hat Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander eine wissenschaftliche Expertise zur Vorauswahl des Standortes Gorleben vorgestellt, die sich auf den Zeitraum vom 1. Januar 1976 bis zum 22. Februar 1977 bezieht. Erstellt wurde die Studie «Gorleben als Entsorgungs- und Endlagerstandort - Der niedersächsische Auswahl- und Entscheidungsprozess« von dem Historiker Dr. Anselm Tiggemann, im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt und Klimaschutz. — [mehr]

Gorleben: Geschichte - Niemals aufgeben!

Es gibt Straßen, die sind viel mehr als Straßen, und Zahlen, die sind viel mehr als Zahlen. Sie rufen sofort Bilder hervor. Und Gefühle. Broadway ist so eine Straße, und 1001 so eine Zahl, aus der Märchen erblühen. Das gibt es auch im Wendland: unser Broadway heißt Mastenweg, unsere magische Zahl 1004. Helmut Koch auf den Spuren einer erfolgreichen Niederlage. — [mehr]

Grüne glauben offiziellen Angaben zu Gorleben nicht

Die Grünen im niedersächsischen Landtag bezweifeln offizielle Angaben über den Zweck einer nach Gorleben gebrachten Anlage zur direkten Einlagerung von Atommüll in Bohrlöcher. Die vom Landesumweltministerium genannten Gründe für den Transport der Apparatur ins Wendland seien nicht nachvollziehbar, sagte Grünen-Fraktionschef Stefan Wenzel am Montag nach einer Unterrichtung des Umweltausschusses durch das Ministerium. — [mehr]

Unions-Abgeordnete fordern zügige Begutachtung Gorlebens

Die CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel und Eckhard Pols fordern eine zügige Prüfung des Salzstocks Gorleben als mögliches Endlager für hochradioaktiven Atommüll. «Wir wollen eine wissenschaftlich fundierte und transparente Erkundung des Salzstocks», erklärten die Abgeordneten am Montag nach einem Besuch in Gorleben. — [mehr]

BfS zum aktuellen Stand der Dinge zur Atommüll-Einlagerung in Gorleben

Auf seiner Website im Internet berichtet das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mit Stand vom 27.05.10 unter der Rubrik «Zentrale Zwischenlager« über den aktuellen Stand der Dinge zur Atommüll-Einlagerung in den «Transportbehälterlagern« («Zwischenlagern«) in Gorleben und Ahaus. — [mehr]

Sanders Studie: Gorleben wurde korrekt ausgewählt

Niedersachsens Umweltminister Hans Heinrich Sander (FDP) sieht durch eine Studie Vorwürfe entkräftet, der mögliche Atom-Endlagerstandort Gorleben sei nicht korrekt ausgewählt worden. — [mehr]

Atomendlager: Bei Gorleben doch nicht getrickst?

Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) hat Zweifel am Auswahlverfahren für den Atomendlager-Standort Gorleben zurückgewiesen. Sander legte am Freitag eine Studie vor, die den Entscheidungsprozess in den 70er Jahren nachzeichnet. Er gab sich sicher: «Die Studie belegt, dass die Verschwörungstheorien jeder Grundlage entbehren, Gorleben also wissenschaftlich fundiert ausgewählt wurde.« Er hoffe sehr, dass «diese Erkenntnisse zur Versachlichung der Diskussion beitragen - sowohl in Niedersachsen als auch in Berlin«. — [mehr]

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