BI on Tour

Gronau: ´Brauchen nicht nach Krümmel zu schauen´

31. 07. 2009

Eigentlich sollte gestern Morgen der Informationsbus der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg im Rahmen seiner Deutschland-Tournee einen Stopp an der Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA) einlegen. Doch die Anti-Atomkraft-Aktiven von diversen Organisationen kamen per Pkw – der Bus stand nicht zur Verfügung. Stattdessen kam ihnen, wie gerufen für ein Foto an den nahen Gleisen, ein anderes Gefährt vor die [...]

jb

30.07.09 – alles vorbei?

30. 07. 2009

Es erreichen uns Anrufe aus Lubmin, Zernien, Stockholm, Sydney, Bonn, Gronau, Bad Krotzingen. Der Anti-Atom-Bus wurde gesichtet. Sydney ist falsch, wir haben keine Schwimmwesten an Bord. Wir gleiten durch die Atom-Republik, unaufhaltsam in Richtung Ausstieg. Auch wir steigen aus, und zwar gleich.

jb

Deutschland, ein Sommermärchen

29. 07. 2009

Irgendwann in diesem Juli, irgendein Marktplatz, irgendwo in Deutschland. Von Ferne kündet ein wummernder Diesel, dass hier gleich Großes geschehen wird. Und dann biegt er aus irgendeiner engen Gasse auf den historischen Platz ein – Stern voraus: der große Bus mit den Atomphysikern, Managern, Ingenieuren und Arbeitern, deren Aufgabe es ist, zu prüfen, ob dieser [...]

jb

29.07.09 – Münster

29. 07. 2009

We are all in a yellow submarine… Wir sind an Bord, Mister X legt Platten auf und wir singen.  Münster, wir kommen, wenn´s sein muss auch benommen. Die Tour macht Station auf dem Prinzipalmarkt.

jb

28.07.09 – Ahaus

29. 07. 2009

Mit Schokocroissants im einzigen Hambacher Stehcafé beginnt die heutige Tour. Wenn man die Augen leicht zukneift, herzhaft in die ofenfrischen Croissants beißt, dann ist Urlaub. Doch Ahaus wartet.

jb

27.07.09 – Jülich

28. 07. 2009

Am 18. Juli 2009 sorgte eine Vorabmeldung auf Spiegel-online für großes Aufsehen und ein breites Medienecho – hier in der Region. Zum Fakt gleich. Zuerst: Wo ist hier? Hier ist in Sichtweite auf das Forschungszentrum Jülich.

jb

26.07. – Der erste Ruhetag.

26. 07. 2009

Der Bus darf nicht bewegt werden, wir werden uns auch nicht großartig bewegen. Die Anti-Atom-Bewegung in slow-motion. Wir bleiben in Köln.

jb

25.07. – Köln

25. 07. 2009

Das war nicht leicht, das war ein Kunststück: wie Gerhard den Anti-Atom-Bus durch die engen Gassen der Kölner Innenstadt zum Dom durchbugsiert. Keine Hundertschaft, kein Bullenbulli, 1 – in Worten ein – netter Polizist, Hauptkommissar Kohlgrüber, winkt uns zu: „Hier her!“

jb

24.07. – Friedberg und Köln

25. 07. 2009

Aufstehen gegen Atomkraft dauert ungefähr zwei Stunden. Melani will noch die Waschmaschine anschmeißen – „keine Zeit“- und der Professor ist ohnehin ein Langschläfer. Wolfgang will mal duschen, aber Pustekuchen, das kleine Bad ist dauerbesetzt… irgendwann irgendwie sind dann doch alle im Bus und Gerhard startet durch (heimlich lauschen alle, welche Motorengeräusche es gibt). Wohin geht [...]

jb

23.07. – Hanau, Kahl, Karlstein

23. 07. 2009

Es hat geregnet, Marlies und Gerd Försterle mussten nachts von der Wiese rein ins Freiwerk. Der Kaffee dampft, frische Brötchen, Marlies ist ein Schatz, jeden Morgen serviert sie uns so ein leckeres Frühstück. Wir fahren los. Der Bus rollt und tut so, als sei da gestern gar niX gewesen.

jb

22. Juli – was für ein Tag!

23. 07. 2009

Der eine Held des heutigen Tages heißt Arthur Selzer. Hessischer Verkehrspolizist, Oberkommissar, in seiner Freizeit bastelt er  Motoren. Unser Bus steht am Straßenrand. Ging aus während der Fahrt, einfach so weg genippelt.

jb

21.07. – Neckarwestheim und Karlsruhe

21. 07. 2009

Kaffeegeruch weckt uns im DemoZ. Kurz vor dem Start aus Ludwigsburg zum AKW Neckarwestheim, zwischen Käsebrot und Pflaumen stolpern wir über die Welt-online: Die SPD präsentiert unser Demo-Plakat für den 5.9. der Presse, nun nimmt die Mobilisierung ja Fahrt auf.

jb

20.07. – Emmendingen. Marktplatz. Großes Programm.

20. 07. 2009

Die Gesellschaft zur Förderung von Akzeptanzproblemen aus Lüchow-Dannenberg sucht heute ein Endlager gleich neben einem Geranien geschmückten Brunnen. In Rekordzeit hat der Bautrupp das Gestänge montiert, während Gerd moderiert, Passanten zu sich heran zitiert. Er befragt sie mikroverstärkt, wie viel Atommüll sie zu Hause lagern.

jb

Schönau tschüss…

20. 07. 2009

Platzregen in der Nacht, Frühstück auf dem Campingplatz, Abschied von unserer Mädelsband (ihre gute Laune, ihre Songs werden uns fehlen!) und weiter geht´s. “Orange F” steht auf dem Display des Handys, wir sind in Frankreich.

jb

19. Juli – Freiburg und Schönau

19. 07. 2009

Gestern Abend ist nach dem ersten 36 km Stau seines Lebens unser stellvertretender Landrat und Atomausschussvorsitzender Martin zu uns gestoßen. Leider sehr spät am Abend, aber noch Zeit genug, dass Martin aus Rheinau und Martin aus dem Wendland über alles, was die Welt bewegt philosophieren konnten. Wir haben hoffentlich nicht gestört?!

jb

18. Juli 2009 – Rheinau und Benken in der Schweiz

19. 07. 2009

Wir übernachten wie gesagt in der katholischen Bildungsstätte in Altenmünster, dem Haus Annaward. Morgens gibt es zwei nette Anekdoten: im Garten ist eine Fläche vorm Haus platt wie eine Briefmarke, es wird ein Preisrätsel ausgeschrieben: wer oder was war das?

jb

Freiburg: Atom-Endlager-Erkundung erfolgreich

19. 07. 2009

Eine fulminante Endlager-Erkundungs-Show legte eine Aktivisten-Gruppe aus Gorleben am Samstag Vormittag vor dem Freiburger Konzerthaus hin.

jb

Augsburg und Gundremmingen, 16. Juli 2009

19. 07. 2009

Ein Frühstück vor unserer Herberge, einige haben auf dem Saal geschlafen, welche im Bus (der nun geradezu angenehm duftet), Försterle wie fast immer draußen unterm Sternenhimmel – ob das der Grund seiner beständigen guten Laune ist? Dann geht’s nach Augsburg, wir wollen der Puppenkiste mit unseren Aufführungen Konkurrenz machen. Ardeshir setzen wir an einer Münchener [...]

jb

Benken und Gorleben ganz nah

18. 07. 2009

Der Verein Klar! aus Singen und die Bürgerinitiative aus Lüchow-Dannenberg verfolgen das gleiche Ziel: den Ausstieg aus der Atomkraft. Diese Gemeinsamkeit hat einen guten Grund, denn beide Städte liegen nur rund 18 Kilometer Luftlinie von geplanten Endlagern für Atommüll entfernt. Gestern gab es deshalb eine geschlossene Aktion.

jb

Gundremmingen: Traktor-Demonstranten wollen „richtig abschalten“

18. 07. 2009

Der große blaue Traktor zieht einen Anhänger. Darauf ist ein großer gelber Aufbau. „Das ist ein Castorbehälter“, erklärt Toni Semet. In den echten Behältern wird in Gundremmingen Atommüll gelagert. Und um deutlich zu machen, was Toni Semet von der Sicherheit der Castoren hält, hat er in sein großes Modell eine Rakete einschlagen lassen.

jb

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