2010 März

“Politisch käufliche Kirchturmpolitiker” – BI Umweltschutz kritisiert Vorstoß von Kommunalpolitikern

31. 03. 2010

Hans-Joachim Schenk, CDU-Fraktionschef in der Samtgemeinde Gartow, hat in Abstimmung mit Klaus Hofstetter (SPD) von der Bundesregierung Finanzhilfen als Ausgleich für ein mögliches Atommüllendlager in Gorleben gefordert. In dem Brief der beiden Fraktionschefs an Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) heiße es, Bund, Land und Energiewirtschaft sollten “konkrete, auch finanzielle Unterstützung” bereitstellen.

jb

Protest in Gorleben: “Rahmenbetriebsplan 1983 verbraucht”

31. 03. 2010

Gorleben als Endlagerstandort soll aufgegeben werden – das fordern Bäuerinnen und Bauern aus dem Wendland. Aus Protest gegen den Antrag von Bundesumweltminister Norbert Röttgen, das Moratorium aufzuheben, blockierten 30 Schlepper bis 15 Uhr die Dömitzer Elbbrücken. Die Aktion verlief ohne Zwischenfälle.

jb

“Ostereier suchen in Gorleben”

31. 03. 2010

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) lädt zum Osterspaziergang ein. Am Ostersonntag um 13 Uhr heißt es “Ostereier suchen in Gorleben”. Treffpunkt ist die Schutzhütte auf dem Salinas-Gelände.

jb

Offener Brief an den Minister für Umwelt und Klimaschutz Niedersachsens, Herrn Hans-Heinrich Sander

31. 03. 2010

Sehr geehrter Herr Sander! In der HAZ werden Sie am 29. März 2010 mit der Äußerung zitiert: „Die Atomkraft sei als Brückentechnologie auch in Zukunft wichtig, um die Energieerzeugung aus eigener Versorgung sicherzustellen. Bitte klären Sie uns dringend darüber auf, wieweit die Atomkraftwerke in Deutschland über eine „eigene Versorgung“ verfügen. Bitte klären Sie uns also [...]

jb

Rahmenbetriebsplan Gorleben: “Röttgen lässt die Maske fallen”

30. 03. 2010

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) gibt sich die Blöße: Gorleben soll weiter nach dem Bergrecht “erkundet” werden, der Rahmenbetriebsplan aus dem Jahr 1983 soll die rechtliche Grundlage sein. “Röttgen lässt die Maske fallen, er redet von Bürgerbeteiligung, schließt aber die Anwohner und die Allgemeinheit von einer förmlichen Beteiligung aus, um Gorleben faktisch weiter zu einer Atommülldeponie [...]

jb

Das Tarnkappen-Verfahren

30. 03. 2010

Am 28. Juli 1977 beantragt die PTB beim niedersächsischen Sozialminister (doch, der war zuständig!) das Planfeststellungsverfahren gemäß § 9 b Atomgesetz „für eine Anlage des Bundes zur Sicherstellung und zur Endlagerung radioaktiver Abfälle im Rahmen des am Standort Gorleben geplanten ‚Nuklearen Entsorgungszentrums (NEZ)’”.

jb

BI Umweltschutz verweist auf Parallelen zwischen Asse und Gorleben: “Schwarz-gelbe Atommüll-Tricksereien”

29. 03. 2010

Auch in dem sogenannten Forschungsbergwerk Asse II wurden Fakten geschönt und redaktionelle “Empfehlungen” gegeben, um den Umweltskandal zu schönen. In der Asse lief bereits 1988 Salzlösung in die marode Atommüllkippe ein. 1995, noch unter der schwarz-gelben Regierung, intervenierte nach Informationen des Wochenmagazins “Spiegel” der heutige NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, damals Forschungsminister: Er habe einem Wissenschaftler “geraten”, den Hinweis [...]

jb

Ende 2011: Sicherheitsstudie des Instituts für Tieflagerung

26. 03. 2010

Der Fahrplan des Bundesumweltministeriums nach der Entscheidung zur Weitererkundung des Salzstocks Gorleben-Rambow als Endlager für hochradioaktive, wärmeentwickelnde Abfälle sieht als Stufe 2 vor, eine vorläufige Sicherheitsanalyse für den Standort Gorleben zu erstellen, die dann bis zum Ende der Legislaturperiode 2013 einem internationalen Peer Review unterzogen werden soll.

jb

Verlängerte Laufzeiten der Atomkraftwerke – BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg: “Röttgen dreht durch”

26. 03. 2010

“Umweltminister Norbert Röttgen dreht völlig durch” – harsch kritisiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) die Pläne der schwarz-gelben Bundesregierung, eine AKW-Laufzeit von bis zu 60 Jahren “berechnen” zu lassen.

jb

PUA Gorleben nimmt Freitag die letzte Hürde

26. 03. 2010

Die Einsetzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses (PUA) Gorleben wird endlich die letzte Hürde nehmen. Der Einsetzungsbeschluss ist für Freitag (26.3.) avisiert.

jb

Endlagersuche nicht privatisieren!

25. 03. 2010

Mail-Aktion: Die Bundesregierung will dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die Zuständigkeit für die Endlagersuche für radioaktive Abfälle entziehen. Sie soll möglicherweise auf einen privaten Betreiber aus den Reihen der Atomwirtschaft übertragen werden.

jb

“Der Castor kommt nach Kibo!”

24. 03. 2010

Und wir sind schon da! Hase und Igel, Castor und BI. Kibo, was und wo ist denn das?

jb

Die Hütte in Gorleben bleibt

23. 03. 2010

Die Hütte in Gorleben, die am Wochenende von Bauern in Sichtweite zum Gelände des sogenannten “Erkundungsbergwerks”, errichtet wurde, bleibt – das ist das Ergebnis von Verhandlungen zwischen der Polizei, dem Grundeigentümer Andreas Graf v. Bernstorff und dem Landkreis. Landrat Jürgen Schulz übernimmt die Schirmherrschaft für die “Schutzhütte”, berichtet die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Aus Sicht [...]

jb

Anti-Atom-Konferenz in Ahaus: Bundesweites Aktionskonzept gegen Atomanlagen – ´Atomenergie ist nicht beherrschbar!´

22. 03. 2010

Abschlusserklärung: Bundesweites Aktionskonzept gegen Atomanlagen – ´Atomenergie ist nicht beherrschbar!´

jb

Polizei übt schon

22. 03. 2010

Am Freitag erreichte uns ein Brief aus Oldenburg. Hallo BI! Ich wohne in Oldenburg in der Nähe einer Ausbildungs- und Übungskaserne der Polizei. Heut’ morgen um 9 hört’ ich durch’s offene Fenster – wunderschönes Frühlingswetter draußen – die Lautsprecheransage einer ablaufenden Übung: “An die Personen, die sich im Informationshaus in Gorleben aufhalten: Sie halten sich [...]

jb

Eklat im Unionsfraktions-Vorstand wegen Gorleben – BI Umweltschutz “Die Angst der Politiker vor einem Neustart” – Hüttenbau wird fortgesetzt

22. 03. 2010

“Die Standortortsuche für ein nukleares Endlager ist tief geprägt von der Angst der Politiker vor Bürgerprotesten” – die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) spannt einen Bogen zwischen der Standortwahl 1977 und dem Beschluss des Bundesumweltministers Norbert Röttgen, an Gorleben als Atommüllkippe für hochradioaktive Abfälle festzuhalten.

jb

Hüttenprotest in Gorleben – Pfefferspray-Einsatz der Polizei

21. 03. 2010

Weit über 300 Menschen protestieren in Gorleben gegen die Ankündigung des Bundesumweltministers Norbert Röttgen (CDU), in Gorleben die untertägigen Bauarbeiten wieder aufnehmen zu wollen. Mitglieder der Bäuerlichen Notgemeinschaft errichteten eine Hütte auf dem Gelände der Salinas GmbH, sie sind mit rund 60 Schleppern in Gorleben aufgefahren. Die Salinas GmbH will in Gorleben Salz abbauen und [...]

jb

Neue Maßeinheit: 1 Röttgen

20. 03. 2010

Wissenschaftlern ist es gelungen, ein extrem kurzlebiges Element zu isolieren und zu beschreiben, das zwar radioaktiv ist, aber beim Zerfall überhaupt keine Energie freisetzt, sondern seinen eigenen Zerfallsprozeß schon eingeleitet hat, bevor es sich bildet, und sofort ohne Energiefreisetzung spurlos verschwindet.

jb

Landwirte aus dem Wendland demonstrieren am Endlagerbergwerk

20. 03. 2010

Die atomkraftkritischen Landwirte aus dem Kreis Lüchow-Dannenberg haben Widerstand gegen die Gorleben-Pläne von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) angekündigt. «Wir werden am Sonntag am Endlagerbergwerk schon mal demonstrieren und dabei unsere Landmaschinen vorführen», sagte der Sprecher der Bäuerlichen Notgemeinschaft des Wendlands, Hans-Werner Zachow, am Freitag der Nachrichtenagentur ddp. Zudem würden weitere, wesentlich größere Protestaktionen vorbereitet.

jb

Anti-Atom-Frühjahrskonferenz in Ahaus – Diskussionen, Aktionen und Vorträge

20. 03. 2010

Am Wochenende fand die bundesweite Frühjahrskonferenz der Anti-Atom-Bewegung in Ahaus statt, wo über die aktuelle Atompolitik sowie konkrete Proteste beraten wird. Neben Vorträgen und Diskussionen fand auch eine Aktion statt.

jb

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