Gorleben soll leben: Helfen Sie mit einer Spende!

29. 01. 2012

Die Gorleben-Auseinandersetzung ist mit dem letzten Castortransport nicht vorbei. Wir planen auch im Jahr 2012 weitere Aktionen und mischen uns argumentativ und demonstrativ ein, z.B. wenn sich Bund und Länder treffen, um am Endlagersuchgesetz zu arbeiten.

Wir wollen eine umfassende Debatte des Atommüllproblems, denn die alten Konzepte der 70er Jahre sind gescheitert. Für das Scheitern steht Gorleben – das Castorlager mit erhöhten Strahlenwerten und der marode Salzstock. Wir wollen Einfluss auf das geplante Endlagersuchgesetz nehmen, damit es kein Gorleben-Durchsetzungs-Gesetz wird. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. organisiert die Infrastruktur für den Bürgerprotest, finanziert Gutachten, Broschüren und arbeitet eng zusammen mit der Rechtshilfe Gorleben. Wir legen auf der Mitgliederversammlung offen, wofür wir die Mitgliedsbeiträge und steuerlich absetzbaren Spenden ausgeben und stehen unter scharfer Beobachtung des Finanzamts Lüchow. Wir wollen den atomfreundlichen Forschungsinstituten etwas entgegensetzen, die derzeit daran arbeiten, mit einer „Vorläufigen Sicherheitsanalyse“ die Eignung von Gorleben nachzuweisen. Sie auch?

Um diese nächsten Schritte alle in Angriff nehmen zu können, brauchen wir weiter Ihre Unterstützung. Im Herbst haben wir für zwei wissenschaftliche Expertisen rund 15.000 Euro ausgegeben, die Ergebnisse erscheinen in den nächsten Wochen als Broschüre unserer Schriftenreihe “Zur Sache”. Die Rechtshilfe Gorleben nimmt noch mehr Geld in die Hand für die “Unsicherheitsanalyse” Gorleben. Wir arbeiten eng zusammen, um Röttgen und anderen, die an Gorleben festhalten wollen, die “Unsicherheitsanalyse” in die Hand drücken zu können. Wir engagieren uns im Unterschied zu anderen Organisationen ehrenamtlich und sagen deshalb: Schon kleine Beträge helfen – große Beträge noch viel mehr. Damit Gorleben lebt.

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