Die Anlagen

Der Atomstandort Gorleben befindet sich im Land Niedersachsen, unweit der ehemaligen innerdeutschen Grenze zur DDR, an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt, etwa 2km südlich des Ortes Gorleben, der direkt an der Elbe im Landkreis Lüchow-Dannenberg (Wendland) liegt. Nächste größere Städte sind in ca. 20km westliche Richtung Dannenberg (Elbe) und ca. 30km östlich Wittenberge, Hamburg befindet sich etwa 100km nordwestlich.

Am Standort befinden sich zwei Zwischenlager für Atommüll:

Zudem eine

Pilotkonditionierungsanlage (PKA) und ein

“Erkundungs-” Bergwerk für ein Atommüllendlager Gorleben.

In Dannenberg wurde für die Anlieferung der Atommüllbehälter ein Castor-Verladekran gebaut.

1977: Nukleares Entsorgungszentrum

Am 22.02.1977 wurde Gorleben zum Standort für das deutsche “Nukleare Entsorgungszentrum” (NEZ) benannt. Hier sollte neben dem noch heute geplanten Atommüllendlager die weltweit größte Wiederaufarbeitungsanlage sowie Brennstofffabriken und Zwischenlager entstehen. Diese Pläne wurden aber durch öffentlichen Druck gekippt.
Während seiner Amtszeit zwischen 1976 und 1990 machte sich der damalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht für Gorleben als Entsorgungsstandort stark.

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