Personen
Der Vorstand der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg:
- Vorsitzende: Kerstin Rudek
- Pressearbeit: Wolfgang Ehmke
- Kasse: Heiko Jäger und Gerhard Has
- Schriftführung: Lucia Wente und Inge Schnieder
…neben diesen offiziellen Ämtern unterstützen viele weitere Menschen mit kleinen und großen Taten, regelmäßig oder unregelmäßig die Arbeit der BI.
Vorstandswahlen 2010
Wer auf eine Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) geht, der kann oftmals was erleben. Mal sind sehr wenige Leute da, mal platzt der Saal aus allen Türen. Mal streitet man sich um die Satzung, mal um die Richtung: dieses Mal war alles “mittig”, genug Leute, kein Satzungsstreit es gab nur den Anflug einer Debatte um die Rolle der BI als außerparlamentarischer Kraft - “wie hältst du´s mit den Parteien?” Vielleicht lag es an dem ausgewogenen Verhältnis zwischen persönlicher Kontinuität - wer hört auf mit der Vorstandstätigkeit (aber nicht mit dem Engagement) und wer macht neu mit? Da gab es nicht viele Verschiebungen. Vielleicht aber lag es daran, dass wir einen guten Fluss haben: Infoveranstaltungen, Demonstrationen, Aktionen am laufenden Band. Der Zulauf zu Anti-Atom-Veranstaltungen, den viele außerhalb des Wendlands neuerdings verzeichnen, hält nun schon knapp zwei Jahre an. Es begann mit dem Dauergerede im Vorwahlkampf 2009 um die angebliche Renaissance der Atomkraft und es mündet in Dauerberichterstattung über unsere Forderungen in den Medien.
Damit sich alle (Nicht-) Mitglieder, Freundinnen und Freunde der BI (und die mitlesenden staatlichen Organe) ein Bild machen können, von der Motivation des “neuen” Vorstands, kommen hier alle kurz zu Wort:
“Ich engagiere mich, weil ich es einen Skandal finde, wie mit dem hochgefährlichen Thema Atommüll von Seiten der Politik umgegangen wird. Dem - vor allem außerhalb des Wendlands - Aufklärung in Form von Pressefotos, Texten und Flyern entgegenzusetzen betrachte ich als meine Aufgabe in der BI.” Andreas Conradt
“Die Atomindustrie steht an der Spitze einer menschenfeindlichen Technologie, die keine Fehler verzeiht. Sie steht beispielhaft für den Mißbrauch von Wissenschaft und Demokratie. In der Frage was technisch gemacht werden darf oder nicht, gibt es für mich keine Neutralität.” Günther Dittmann
“Es gibt nichts Gutes außer: Man tut es! Atomausstieg sofort! “ Horst Eckert
“Ich arbeite mit daran, dass die BI, die Anti-Atom-Ini´s und die Umweltverbände als außerparlamentarische Kraft beim Thema Atomausstieg und Gorleben tonangebend bleiben.” Wolfgang Ehmke
“Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.” Gerhard Has
“Wer keine Atomwaffen will, braucht auch keine Atomkraftwerke.” Gerhard Harder
“Ich möchte meine ganze Widerstandskraft auf Straße und Schiene einsetzen, damit der Atom-Wahnsinn endlich aufhört.” Heiko Jäger
“Die Gefahren, die von der Atomenergie ausgehen sind so groß, dass diese Technologie von Menschen nicht verantwortet werden kann. Aus der Not heraus wollen unsere Regierungen ein nicht geeignetes Endlager für Atommüll bauen. Unsere Aufgabe ist es, dies zu verhindern, damit unsere Welt lebenswert bleibt. Die Zusammenarbeit in der BI ist gut und macht immer wieder viel Spaß - das gehört auch dazu.” Torsten Koopmann
“Kinderkrebs um AKW´s, absaufendes Endlager in der Asse, Schwarzbau in Gorleben, uns reicht´s! Atomanlagen stilllegen jetzt! Erneuerbare Energien ausbauen! UmweltministerInnen kommen und gehen. Was bleibt, ist der Widerstand gegen menschenunwürdige Politik und Wirtschaftsprojekte. Energiepolitik wird auf der Straße verhandelt!” Kerstin Rudek
„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.” Inge Schnieder
“Atomausstieg ist mühevolle Handarbeit und die gelingt am besten gemeinsam in unserer BI.”
Eberhard Walde
“In Zeiten derart krasser Lobby- und Klientelpolitik, mit der existenziellste Entscheidungen zu Krieg, Atom + Endlagerung usw. durch die Parlamente gewunken werden, sehe ich unsere Demokratie ernsthaft in Gefahr. Damit es überhaupt ein ernst zunehmendes und wenigstens an den großen Zielen zusammenarbeitendes Gegengewicht ( rot + rot + grün ) zu dieser neoliberalen Politik geben kann, braucht es eine starke Bewegung von der Straße. Wir sind im Wendland gut geübt darin, mit unserer Widerstandskraft, unserem Witz und unserer Lebensfreude solche Bewegung mit anzuschieben und daran möchte ich mich sehr gern weiterhin, wie schon die letzten 30 Jahre, beteiligen.” Janka Weber
“Der Kampf geht weiter, für eine menschenwürdige Welt.” Lucia Wente






