Unbenannt

Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima

„(M)ein Leben ohne Ort“ ist der Titel einer Online-Veranstalung am 15. April, die im Rahmen von internationalen Aktionswochen der Heinrich-Böll-Stiftung in Schleswig-Holstein stattfinden wird. Wolfgang Ehmke, Pressesprecher der BI, wird zu Gast sein.

Haben Sie einen Lieblingsplatz an Ihrem Ort? Einen Lieblingsblick? Was macht es mit uns, wenn dieser Lieblingsort gefährdet oder nicht mehr betretbar ist oder einfach nicht mehr existiert?
Sieben Menschen, denen das eine oder das andere widerfahren ist, erzählen von ihrem Leben und ihren Gefühlen. Darunter sind Zeitzeug*innen aus Tschernobyl, Fukushima – oder aus Gorleben.

Donnerstag, 15. April, 18-20 Uhr
als Online-Veranstaltung, alle Infos und Anmeldung hier

Die Aktionswochen haben anlässlich des 10. Jahrestages der Fukushima-Katastrophe Mitte März begonnen und enden Ende April mit dem Jahrestag der Tschernobyl-Havarie. Die Bandbreite reicht von Schulbesuchen und Diskussionsrunden im öffentlichen Raum bis zu Ausstellungen von Künstler*innen oder Filmvorführungen. Begleitet werden die Veranstaltungen dabei von Zeitzeug*innen, Expert*innen und betroffenen Menschen aus den Ländern Belarus, Japan & Ukraine. Eine besondere Aufmerksamkeit erhalten dabei die Liquidator*innen die bei den Aufräumarbeiten der Katastrophen vor Ort waren.

Die Themenschwerpunkte sind dabei nicht ausschließlich die Katastrophen und deren Folgen in Tschernobyl und Fukushima, sondern es geht auch um die daraus folgenden Herausforderungen an die Gesellschaft.

weitere Infos: https://www.aktionswoche.org/

Bild: Heinrich-Böll-Stiftung SH / aktionswoche.org