PRESSEMITTEILUNG
Hiroshima-Gedenken: Nein zu Atom
Die große Sorge wegen der nun schon über vier Jahre andauernden politischen Entwicklung in Richtung von immer mehr Aufrüstung und Militarismus und der Ruf nach einer atomaren Teilhabe auch in Deutschland stand im Mittelpunkt des Hiroshima-Gedenktages am Donnerstagabend. Gertie Brammer von der Mahnwache Wendland fasste es in die Worte: „Als ob Hiroshima und Nagasaki nicht passiert sind“.Fast 100 Menschen waren dem Aufruf zum Gedenken zu einer Kundgebung am späten Donnerstagabend auf dem Marktplatz in Dannenberg gefolgt. Dr. Elke Schrage moderierte die Veranstaltung im Namen der Fukushima-Mahnwache, die Redebeiträge von David Scheuing von der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen, Gertie Brammer, Elisabeth Hafner-Reckers für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) wurden musikalisch von Imme Brosse und Bernd Rübsam-Wassonge umrahmt, im Anschluss brach man zum Thielenburger See auf und brachte das mit Kerzenlichtern geschmückte Friedenszeichen zu Wasser.
David Raums Idee, wie gegen die atomaren Phantasien auch auf kommunaler Ebene mobil gemacht werden könnte, fasste er in die Frage: “Erstens, was ist denn eigentlich mit den Mayors for Peace? Es sind ja demnächst Kommunalwahlen. In Hitzacker gibt es einen Mayor for Peace. Aber was ist hier mit Dannenberg? Und Lüchow? Oder Luckau zum Beispiel?“
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06
Foto: BI Umweltschutz
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