Atomkraft in Europa am Scheideweg

Die geplante milliardenschwere Subventionierung des Akw-Neubaus von Hinkley Point C in Großbritannien wird bisher allein von der österreichischen Bundesregierung und Greenpeace-Energy per Nichtigkeitsklage angefochten. Die “Nuclear Energy Conference 2015″, die am Dienstag in Linz (Österreich) statt, richtet einen Appell an die deutsche Umweltministerkonferenz, sich massiv gegen die EU-Subventionen für den Bau des englischen Atomkraftwerks Hinkley Point einzusetzen.
Die Mehrheit der Referent_innen analysierte, die Zukunft der Atomkraft in Europa stünde am Scheideweg. Eine Wirtschaftlichkeit der Atomenergie ohne Subventionen sei ausgeschlossen und das britische Projekt Hinkley Point C stünde vor dem Aus.
Der Energiekonzern Electricité de France (EdF) will im englischen Hinkley Point eines der größten Atomkraftwerke der Welt bauen. Finanzierbar ist das Projekt aber nur mit massiven Subventionen durch die britische Regierung, die klar gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen. Die vorhergehende EU-Kommission hat in ihrer vorletzten Sitzung diese Atombeihilfen genehmigt.
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI), die auf der Linzer Konferenz beteiligt war, beklagt, dass die deutschen Regierungsvertreter – trotz des Atomausstiegs im eigenen Land – nicht opponiert hätten: “Die deutschen Umweltminister, die heute tagen, sind aufgefordert, die Bundesregierung darauf zu drängen, dass die Österreicher Klage unterstützt wird.”

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

Weiterführende Links:

1. Unterschriftenkampagne EWS

hier

2. Klage Greenpeace

hier

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Wir waren beim COP23!

Don't nuke the climate!

NDR zu 40 Jahre
Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:
Abschalten!
Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende