Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

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Proteste gegen neuen Uranmüllexport formieren sich

Am kommenden Montag (18. November) ist ein nächster Uranmülltransport aus der Urananreicherungsanlage Gronau nach Russland geplant. RWE hat den Wunsch russischer Umweltschützer nach einem Gespräch in der Firmenzentrale in Essen abgelehnt. Atomkraftgegner*innen haben nun Protest-Mahnwachen angemeldet. (mehr …)
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Ziel verfehlt: Neustart der Endlagersuche wird zu „Rohrkrepierer“

„Umfassende Transparenz“ soll die Grundlage für die Standortsuche nach einem Atommülllager sein. Doch weil es an gesetzlichen Grundlagen zur Offenlegung der Geodaten mangelt, arbeiten die verantwortlichen Behörden offenbar an einem „Plan B“. zur Presseerklärung

Symbolbild Atommüll

„Nachtrag“ zu Sicherheitsanforderungen

Das Bundesumweltministerium hat heute einen „Nachschlag“ zu unserer Stellungnahme zu den Sicherheitsanforderungen für ein künftiges Endlager bekommen. Besonders das neue Wissen um die Uranmüllexport nach Russland wurde ergänzt. zum Beitrag

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Nächster Klimastreik angekündigt

Für Ende November ruft Fridays for Future zu einer nächsten Klima-Demo auf, dieses Mal in Dannenberg. Weitere Infos: https://klimastreik-wendland.de

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Kritik an Freigabe von Atommüll bei AKW-Abriss

Im Rahmen der Atommüllkonferenz wurde ein offener Brief an die Konferenz der Umweltminister*innen (UMK) verfasst, die zwischen dem 13. und 15. November in Hamburg tagt. 91 Initiativen, Verbände, Vereine und Gruppen stehen hinter dem Brief, darunter die BI. (mehr …)

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Niedersachsen, Lies & der Atommüll

Welche Rolle spielt unser Bundesland bei der Endlagersuche? Neben dieser sind noch viele weitere Fragen offen, kritisiert die BI die Arbeit des Umweltministers Lies zum Thema Atommüll. Der Minister hat heute zu einem „Hintergrundabend“ in Hannover eingeladen. zur Presseerklärung

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World Nuclear Waste Report

Am Montag wurde in Berlin der „World Nuclear Waste Report“ vorgestellt, der u.a. mit Unterstützung der BI und der Bäuerlichen Notgemeinschaft entstanden ist. (mehr …)

2011, Hitzacker, mit Susanne von Imhoff (Foto: I&W. Lowin)

Danke, Lilo

Ein starkes Herz des Widerstands hat aufgehört zu schlagen. Wir sind traurig. Wir werden ihren Scharfsinn und ihren Humor vermissen. Mit dem Tode von Lilo Wollny ist eine der Schlüsselfiguren unseres gewaltfreien Protests nicht mehr unter uns. (mehr …)

Alternative Statuskonferenz 9.11.2019

Alternative Statuskonferenz

Am Samstag ( 9. November) fand in Hannover die alternative Statuskonferenz zur Atommülllagersuche statt. Eingeladen hatten .ausgestrahlt, die AG Schacht Konrad und die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenber. (mehr …)

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PRESSEMITTEILUNGEN

Nachschlag

17. November 2019

Bis zum 20. November ist es möglich, den behördlichen Entwurf an die „Sicherheitsanforderungen“ an ein Endlager für hochradioaktiven Müll zu kommentieren. Die Verordnung wird die rechtliche Leitplanke für die Endlagersuche sein, die vom Bundesumweltministerium (BMU) erarbeitet wird. Dass es zu einer Fristverlängerung für Einwendungen und Kommentare kommen konnte, hatte u.a. die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI)…

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Proteste gegen neuen Uranmüllexport formieren sich

15. November 2019

Am kommenden Montag (18. November) ist ein nächster Uranmülltransport aus der Urananreicherungsanlage Gronau nach Russland geplant. RWE hat den Wunsch russischer Umweltschützer nach einem Gespräch in der Firmenzentrale in Essen abgelehnt. Atomkraftgegner*innen haben nun Protest-Mahnwachen angemeldet.

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Erster Schritt der Endlagersuche ein „Rohrkrepierer“?

15. November 2019

Bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle ziehen dunkle Wolken auf, das drohende Unwetter heißt „null Transparenz“.

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TERMINE & AKTIONEN

Fr. 15.11.2019
19 Uhr
Lüchow
Ratskeller
Ökologische Landwirtschaft – ein Beitrag zum Klimaschutz
Referent:
Dr. Andreas Gattinger, Professor für ökologischen Landbau an der Uni Gießen
Sa. 16.11.2019
10.00 - 16.00 Uhr
Berlin
Haus der Demokratie
Greifswalder Straße 4
Atomkraft in der DDR
Widerstand u.a.
Kontakte der BI in die DDR, besonders zu den Protesten ab 1990 in Stendal - http://nenug.de/?p=177
So., 17.11.2019, 13.00 UhrGorlebenSonntagsspaziergang um das Bergwerk
So., 17.11.2019, 14.00 UhrGorleben, an den KreuzenSeit 1989 wird an jedem Sonntag um 14 Uhr im Wald nahe dem sogenannten Erkundungsbergwerk eine Andacht gehalten.

GORLEBEN RUNDSCHAU

Warten, warten, warten! Manchmal erinnert mich die derzeitige Diskussion um Gorleben ein wenig an das Theaterstück „Warten auf Godot“. Da sitzen Wladimir und Estragon in ihren Mülltonnen und warten auf Godot, der aber niemals kommt.

Wir warten auf das Godot-daten-, pardon: Geodatendatenüberlassungsgesetz. Welche Bedeutung das im Endlager-Suchprozess hat, beschreibt Autor Dieter Schaarschmidt in diesem Heft.

Gar nicht zu warten brauchten wir dagegen auf neue Aufregung mit dem Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE). Die Ausstellung im Historischen Museum in Hannover zum Gorleben-Treck vor vierzig Jahren wurde unverhofft zur Kulisse einer BfE-Veranstaltung, mit der die Behörde das neue Endlagersuchgesetz vorgestellt hat. Warum uns diese Vermischung des Standortauswahlgesetzes (StandAG) mit dem Treck nach Hannover aufregt, beschreibt Martin Donat in seinem langen und sehr persönlich gehaltenen Artikel. Warten können wir aber jetzt schon wieder auf die nächste Kulturelle Landpartie, und deshalb gibt es in diesem Heft viele Fotos von der diesjährigen KLP – als Erinnerungshilfe und um das Warten auf die nächste KLP zu verkürzen.

Wir warten, vielleicht im Gegensatz zum Rest Deutschlands, auch auf die Benennung der Teilgebiete; denn wenn das Politikerwort unseres Ministerpräsidenten Weil und des damaligen Umweltministers Stefan Wenzel noch gilt, dann fliegt Gorleben nach der Benennung der Teilgebiete Ende 2020 aus dem Verfahren. Denn das vom StandAG versprochene faire und transparente Verfahren kann tatsächlich nur zum Ausschluss von Gorleben führen, das haben uns die beiden Herren schon 2016 in Gedelitz so zugesagt. Das Video dazu gibt es noch auf unserer Internetseite.

Also warten wir gespannt weiter und nutzen natürlich diese Wartezeit, um uns kreativ und argumentativ wie gewohnt munter und unverdrossen in die kompakten Diskussionen rund um das Gesetz einzubringen. Eine kreative Wartezeit wünsche ich!

Elisabeth Hafner-Reckers, 2. Vorsitzende der BI Lüchow-Dannenberg