Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

michael sailer

Machbarkeitsfanatiker oder Realist?

Michael Sailer, graue Eminenz der Nukleargemeinde, wechselt mit seinem Ruhestand die Seiten: Er wird zum gut-dotierten Berater der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE). Vorher hatte er jahrzehntelang für das Ökoinstitut Aufträge für Behörden und Politik übernommen. Das passt alles nicht zusammen, findet die BI. zur Presseerklärung / zum Blogbeitrag

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26. Oktober: Demo in Lingen

In Lingen laufen noch ein AKW, eine Brennelemntefabrik und im benachbarten Gronau die Urananreicherungsanlage. Vom Atomausstieg ist hier nichts zu spüren – deshalb wird erneut protestiert! Aus dem Wendland wird ein Bus fahren. – mehr

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Der Kastor kommt! – Lesereise

Ab dem 3. November wird Wolfgang Ehmke mit seinem Roman auf eine kleine Lesereise gehen: Von Dannenberg über Bonn, Ahaus nach Köln – mehr erfahren

michael forwood

„Er kannte die Prozesse in der Atomanlage besser als die Betreiber“

Martin Grant Forwood, Anti-Atom-Campaigner und Kenner der britischen Atomanlage Sellafield, starb Anfang Oktober. Forwood erhielt vor zwei Jahren für seine unermüdliche Arbeit zur Aufklärung über die Gefahren der Atomenergie den „Nuclear Free Future Award“. (mehr …)

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Atommüll in der Nachbarschaft?!

Wie funktioniert die Standortsuche? Wie ist der aktuelle Stand? Wie objektiv sind die Auswahlkriterien? Es ist an der Zeit, sich zu informieren und sich einzumischen. – zum Programm der Alternativen Statuskonferenz am 9.11. in Hannover

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Dark Eden – Der Albtraum vom Erdöl

Das größte Umweltverbrechen unserer Zeit: Der lukrative Ölsand zieht gierige Menschen aus der ganzen Welt an, doch die Gewinnung des Rohstoffs setzt gefährliche Giftstoffe frei. Erdöl ist Thema der Polit/Ökologischen Filmreihe am 5. November. (mehr …)

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PRESSEMITTEILUNGEN

Deutliche Schieflage bei der Endlagersuche

23. Oktober 2019

Michael Sailer ging im August in Rente und wird am Donnerstag (24.10.) in Berlin im Rahmen eines Empfangs „entlassen“ – und doch wieder nicht. Kaum dass er aus Altersgründen den Chefposten des Öko-Instituts räumt, übernimmt er eine Beratungsaufgabe für den sogenannten „Vorhabensträger“ bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Müll, für die Bundesgesellschaft für…

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Mit dem Bus nach Lingen!

19. Oktober 2019

Es sind nur noch wenige Tage bis zur überregionalen Demo in Lingen am Samstag, den 26. Oktober, und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – nicht nur in Lingen, sondern auch an vielen anderen Orten von Belgien über Aachen, Bonn, Duisburg und Münster bis zum Schacht Konrad und ins Wendland.

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Klimakrise: Atomkraft – kein Klimaretter

7. Oktober 2019

Aus Anlass der heute beginnenden Konferenz der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO https://www.iaea.org/atoms4climate in Wien, bei der die Rolle der Atomenergie für die Eingrenzung des Klimawandels beraten werden soll, veranstaltet Global 2000 mit dem internationalen Antiatombündnis „Don’t nuke the climate“, eine Protestaktion und eine Gegenkonferenz.

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TERMINE & AKTIONEN

Sa. 26.10.2019LingenDemonstration gegen den Weíterbetrieb der Brennelementefabrik Lingen & das AKW Emsland
So., 27.10.2019, 13.00 UhrGorlebenSonntagsspaziergang um das Bergwerk
So., 27.10.2019, 14.00 UhrGorleben, an den KreuzenSeit 1989 wird an jedem Sonntag um 14 Uhr im Wald nahe dem sogenannten Erkundungsbergwerk eine Andacht gehalten.
Mo. 28.10.19
18 Uhr
Dannenberg
Marktplatz
Fukushima-Mahnwache

GORLEBEN RUNDSCHAU

Warten, warten, warten! Manchmal erinnert mich die derzeitige Diskussion um Gorleben ein wenig an das Theaterstück „Warten auf Godot“. Da sitzen Wladimir und Estragon in ihren Mülltonnen und warten auf Godot, der aber niemals kommt.

Wir warten auf das Godot-daten-, pardon: Geodatendatenüberlassungsgesetz. Welche Bedeutung das im Endlager-Suchprozess hat, beschreibt Autor Dieter Schaarschmidt in diesem Heft.

Gar nicht zu warten brauchten wir dagegen auf neue Aufregung mit dem Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE). Die Ausstellung im Historischen Museum in Hannover zum Gorleben-Treck vor vierzig Jahren wurde unverhofft zur Kulisse einer BfE-Veranstaltung, mit der die Behörde das neue Endlagersuchgesetz vorgestellt hat. Warum uns diese Vermischung des Standortauswahlgesetzes (StandAG) mit dem Treck nach Hannover aufregt, beschreibt Martin Donat in seinem langen und sehr persönlich gehaltenen Artikel. Warten können wir aber jetzt schon wieder auf die nächste Kulturelle Landpartie, und deshalb gibt es in diesem Heft viele Fotos von der diesjährigen KLP – als Erinnerungshilfe und um das Warten auf die nächste KLP zu verkürzen.

Wir warten, vielleicht im Gegensatz zum Rest Deutschlands, auch auf die Benennung der Teilgebiete; denn wenn das Politikerwort unseres Ministerpräsidenten Weil und des damaligen Umweltministers Stefan Wenzel noch gilt, dann fliegt Gorleben nach der Benennung der Teilgebiete Ende 2020 aus dem Verfahren. Denn das vom StandAG versprochene faire und transparente Verfahren kann tatsächlich nur zum Ausschluss von Gorleben führen, das haben uns die beiden Herren schon 2016 in Gedelitz so zugesagt. Das Video dazu gibt es noch auf unserer Internetseite.

Also warten wir gespannt weiter und nutzen natürlich diese Wartezeit, um uns kreativ und argumentativ wie gewohnt munter und unverdrossen in die kompakten Diskussionen rund um das Gesetz einzubringen. Eine kreative Wartezeit wünsche ich!

Elisabeth Hafner-Reckers, 2. Vorsitzende der BI Lüchow-Dannenberg