Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Demo in Gorleben

Groß gegen Klein: Die BI wird verklagt

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) fährt schweres Geschütz gegen die BI auf. Nun setzen wir uns zur Wehr: Am Dienstag (15.1.) haben unsere Anwälte die Klagerwiderung eingereicht. (mehr …)

Alte Fehler bei neuer Endlagersuche

Seit Mai 2017 ist die Suche nach einem Atommüll-Endlager neu gestartet. Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) lädt zur Zeit Gemeindevertreter und Kommunalpolitiker zu Gesprächsrunden über den Stand des Verfahrens ein. Martin Donat, Vorsitzender der BI und Vorsitzender des Ausschusses Atomanlagen im Landkreis Lüchow-Dannenberg, nimmt in einem Gespräch mit wendland-net.de aktuell dazu Stellung:

ahaus

Ahaus: Atommüll-Dauerlager beantragt

37 Jahre länger als bisher genehmigt will der Betreiber des Zwischenlager Ahaus den schwach- und mittelradioaktiven Atommüll dort belassen. Die BI Ahaus ruft zu einer Demo am kommenden Sonntag auf. weitere Infos

2019_01_11zitat

Auf der Lauer liegt die Mauer…

Seit dem Terrorangriff auf die Twin Towers in New York in „Nine Eleven“ wird über den notwendigen Schutz von Atomanlagen gegen „Einwirkungen Dritter“ debattiert. 18 Jahre sind inzwischen verstrichen, und erst jetzt werden die Zwischenlager der ersten Generation in Ahaus und Gorleben „nachgerüstet“. – zur Presseerklärung

2014_AREVA_Lingen11-300x225

40 Jahre Brennelemente-Produktion sind genug!

Am 19. Januar findet die nächste Demo für die Stilllegung der Brennelementefabrik in Lingen statt. Nach dem Brand in der Anlage sind weiterhin viele Fragen ungeklärt. (mehr …)

WHES19_banner_600x400_EIP

Essen ist politisch!

Aufruf zur nächsten großen Wir-haben-es-satt – Demo in Berlin: Am 19. Januar der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen! Infos zur Anreise aus dem Wendland.

Unseren Newsletter abonnieren

Auf der Suche nach Inhalten?

PRESSEMITTEILUNGEN

Endlagersuche und Mitsprache: BI fordert Gesetzesänderung

17. Januar 2019

Der Bund will bis 2031 den Standort für ein Atommüllendlager benennen und dabei auch die Öffentlichkeit einbeziehen. Derzeit informiert das Bundesamt für Kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) die Kommunen über das Verfahren, zuletzt in Frankfurt und Hamburg. Je nach Zielgruppe biete man nun Dialog- und Informationsformate an, erläuterte BfE-Präsident Wolfram König das Vorgehen. „Deshalb brauchen wir ein…

Mehr Lesen

Groß gegen Klein

15. Januar 2019

Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE), hat vor dem Landgericht Hamburg Klage gegen die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) erhoben. Gegen die presserechtlichen Forderungen des BfE setzt die Anti-Atom-Initiative sich nun zur Wehr. Die BI teilt mit, dass am Dienstag (15. Januar) über deren Anwälte die Klageerwiderung eingereicht wurde.

Mehr Lesen

Auf der Lauer liegt die Mauer…

11. Januar 2019

Seit dem Terrorangriff auf die Twin Towers in New York in „Nine Eleven“ wird über den notwendigen Schutz von Atomanlagen gegen „Einwirkungen Dritter“ debattiert. 18 Jahre sind inzwischen verstrichen, und erst jetzt werden die Zwischenlager der ersten Generation in Ahaus und Gorleben „nachgerüstet“. Eine zusätzliche Schutzmauer und Kerosinabläufe sollen die Sicherung der Lager für hochradioaktive…

Mehr Lesen

TERMINE & AKTIONEN

Sa. 19.01.2019
12 Uhr
Berlin
Brandenburger Tor
Demonstration "Wir haben Agrarindustrie satt!"
https://www.wir-haben-es-satt.de/
Sa. 19.01.2019
13 Uhr
Lingen
Bahnhof
Demonstration
40 Jahre Brennelementefabrik Lingen sind genug
Mo. 21.01.2019
18 Uhr
Dannenberg
Marktplatz
Fukushima-Mahnwache
Mo. 28.01.2019
18 Uhr
DannenbergFukushima-Mahnwache

GORLEBEN RUNDSCHAU

Sept/Okt 2018

Editorial der Ausgabe September / Oktober 2018

Ein ungeheurer Sommer hat seine Spuren ins Land gebrannt. Was als „Jahrhundertsommer“ nach Sonne, Spaß und Freibad klang, hat tatsächlich Existenzen verbrannt, Landschaften entstellt und Stauseen ausgetrocknet. Dieselben Bauern, die letztes Jahr noch Trockenlegung von Feuchtgebieten und Kanalisierung von Quellbächen forderten, stellten dieses Jahr noch nicht einmal mehr Anträge auf tiefere Brunnenbohrungen, weil die Pumpenkosten den möglichen Mehrwert ohnehin weit überstiegen. Dass diese selbstgemachte Katastrophe nicht völlig unmittelbar bei uns ankommt, liegt allein daran, dass sich unsere Lebensweise weit von den Wurzeln unserer Existenz entfernt hat und unser Wirtschaftssystem darauf beruht, die negativen Folgen unseres Handelns und unserer Gier auf Schwächere und die Schwächsten zu verteilen. Während wir in Nordeuropa auf riesigen fossilen Wasservorräten sitzen und unser Essen ohnehin täglich aus aller Welt einfliegen lassen, saufen Menschen anderer Kontinente derzeit buchstäblich ab. Man muss kein langes Universitätsstudium absolviert haben, um zu begreifen: Wer Fluchtursachen bekämpfen und Verteilungskriege beenden will, muss fossile Energien und Atomkraft beenden. Es gibt nur eine vernünftige Forderung: Klimagerechtigkeit sofort!

Die gesellschaftliche Wirklichkeit im Lande dagegen lässt einen derzeit gruseln. Laut einer amerikanischen Wissenschaftlerin scheiterte die Weimarer Republik einst nicht an der häufig postulierten Schwäche der Zivilgesellschaft, sondern an deren Instrumentalisierung durch die Faschisten. Eine pluralistische und demokratische Zukunft mit einer fairen solidarischen Bewältigung der existenziellen Probleme kann also nur gelingen mit einer starken, zwar vernetzten, aber unabhängigen Zivilgesellschaft. Und wie die Wiese auch nach großer Dürre wieder aus ihren Wurzeln austreibt, ist es auch in diesem Herbst Zeit für neues Leben aus der Graswurzel. Sprießen Sie also! Ich hoffe, wir sehen uns im Herbstwind …