Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

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(K)eine Weihnachtsgeschichte

Ernst Albrecht kaute an seinem Füllfederhalter. Er schenkte sich eine Tasse Tee ein und knabberte einen Bahlsen-Keks… weiterlesen

Etwa 100 Personen begrüßen am Neujahrstag das Widerstandsjahr 2018 bei einem Sektempfang der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg an den Atomanlagen in Gorleben. Im Bild: Der Büroleiter der Bürgerinitiative, Torben Klages

Ort: Gorleben
Copyright: Andreas Conradt
Quelle: PubliXviewinG

Neujahrsempfang am 1. Januar

Traditionell werden wir das neue Jahr mit einem Protest-Empfang an den Atomanlagen in Gorleben beginnen. Ab 14.00 Uhr liefert der Vorstand euch einen Ausblick auf das Widerstandsjahr 2019 – wie immer bei Sekt & O-Saft. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher*innen!

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Offensive gegen Atommüll: „Ahauser Erklärung“

Eine neue Offensive gegen den Atommüllstandort in Nordrhein-Westfalen hat die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ initiiert. Mehrere 1000 Menschen haben bereits die „Ahauser Erklärung“ unterzeichnet. (mehr …)

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100 Prozent erneuerbare Energie – weltweit!

Der nächste Öko-Film am 8. Januar: „Climate Warriors“ zeigt, wie die Energiewende tatsächlich gelingen kann – und zwar weltweit. Doch die Energiewende stockt, denn mit ihr versiegen die Geldströme von Kohle, Gas und Erdöl. Wie können wir der Gier der Energiekonzerne trotzen und den Blick auf die Zukunft des Planeten richten? Eine globale Veränderung kann nur durch eine Bewegung von unten entstehen! – mehr auf platenlaase.de

CSU ist schlecht informiert

Auf dem CSU-Sonderparteitag im Januar 2019 will sich der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner mit einem Antrag dafür einsetzen, dass Castoren nicht in ein bayrischen Zwischenlager, sondern wieder nach Gorleben rollen sollen. Er verweist vor allem auf die Pilot-Konditionierungsanlage in Gorleben, doch er ist schlecht informiert. Warum lesen sie hier.

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COP24: „Keine Unterstützung für Pro-Atom Statements!“ – 3.541 Unterschriften an Bundesumweltministerin übergeben

Aktivist*innen der Initiative „Don’t nuke the climate“ haben heute (12.12.18) im polnischen Katowice mehrere tausend Unterschriften an die deutsche Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreicht. Schulze versprach, keine Pro-Atom-Statements auf dem COP zu unterstützen. (mehr …)

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PRESSEMITTEILUNGEN

COP24: „Keine Unterstützung für Pro – Atom- Statements!“ – 3.541 Unterschriften an Bundesumweltministerin Schulze übergeben

13. Dezember 2018

Aktivist*innen der Initiative „Don’t nuke the climate“ haben gestern (Mittwoch, 12.12.) im polnischen Katowice auf der Weltklimakonferenz COP 24 mehrere tausend Unterschriften an die deutsche Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreicht. Schulze versprach, keine atomfreundlichen Statements auf der Konferenz zu unterstützen.

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CSU setzt weiter auf Gorleben

13. Dezember 2018

Auf dem CSU-Sonderparteitag im Januar 2019 will der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner sich mit einem Antrag dafür einsetzen, dass die hochradioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield nicht in einem bayrischen Zwischenlager, sondern in Gorleben gelagert werden sollen.

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Die COP 24 beginnt – wir sind schon da!

5. Dezember 2018

Die Weltklimakonferenz in Katowice, mitten im größten Kohlegebiet Polens, hat begonnen und Aktivisten der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) sind schon da. Wie auf den Vorläuferkonferenzen in Paris und Bonn unterstützt die Bürgerinitiative die Kampagne „Don´t nuke the climate!“

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TERMINE & AKTIONEN

Mo. 24.12.2018
18 Uhr
Dannenberg
Marktplatz
Fukushima-Mahnwache
Mo. 31.12.2018
18 Uhr
Dannenberg
Marktplatz
Fukushima-Mahnwache
Di. 01.01.2019
14 Uhr
Atomanlagen GorlebenNeujahrsempfang der BI
Ausblick auf das Widerstandsjahr 2019
Mo. 07.01.2019
18 Uhr
Dannenberg
Markplatz
Fukushima-Mahnwache

GORLEBEN RUNDSCHAU

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Editorial der Ausgabe September / Oktober 2018

Ein ungeheurer Sommer hat seine Spuren ins Land gebrannt. Was als „Jahrhundertsommer“ nach Sonne, Spaß und Freibad klang, hat tatsächlich Existenzen verbrannt, Landschaften entstellt und Stauseen ausgetrocknet. Dieselben Bauern, die letztes Jahr noch Trockenlegung von Feuchtgebieten und Kanalisierung von Quellbächen forderten, stellten dieses Jahr noch nicht einmal mehr Anträge auf tiefere Brunnenbohrungen, weil die Pumpenkosten den möglichen Mehrwert ohnehin weit überstiegen. Dass diese selbstgemachte Katastrophe nicht völlig unmittelbar bei uns ankommt, liegt allein daran, dass sich unsere Lebensweise weit von den Wurzeln unserer Existenz entfernt hat und unser Wirtschaftssystem darauf beruht, die negativen Folgen unseres Handelns und unserer Gier auf Schwächere und die Schwächsten zu verteilen. Während wir in Nordeuropa auf riesigen fossilen Wasservorräten sitzen und unser Essen ohnehin täglich aus aller Welt einfliegen lassen, saufen Menschen anderer Kontinente derzeit buchstäblich ab. Man muss kein langes Universitätsstudium absolviert haben, um zu begreifen: Wer Fluchtursachen bekämpfen und Verteilungskriege beenden will, muss fossile Energien und Atomkraft beenden. Es gibt nur eine vernünftige Forderung: Klimagerechtigkeit sofort!

Die gesellschaftliche Wirklichkeit im Lande dagegen lässt einen derzeit gruseln. Laut einer amerikanischen Wissenschaftlerin scheiterte die Weimarer Republik einst nicht an der häufig postulierten Schwäche der Zivilgesellschaft, sondern an deren Instrumentalisierung durch die Faschisten. Eine pluralistische und demokratische Zukunft mit einer fairen solidarischen Bewältigung der existenziellen Probleme kann also nur gelingen mit einer starken, zwar vernetzten, aber unabhängigen Zivilgesellschaft. Und wie die Wiese auch nach großer Dürre wieder aus ihren Wurzeln austreibt, ist es auch in diesem Herbst Zeit für neues Leben aus der Graswurzel. Sprießen Sie also! Ich hoffe, wir sehen uns im Herbstwind …