Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Abriss BI Ecke Turm

Die Schutzmauer fällt, das Problem bleibt!

Wenn suggeriert wird, in Gorleben sei Schluss, dann wird die Öffentlichkeit getäuscht, unterstreicht die BI. Das Bergwerk selbst ist in einen Offenhaltungsbetrieb übergangen und wird derzeit nicht zurückgebaut! – zur Presseerklärung

döbeln2019

Vernetzung & Strategie

Günter engagiert sich seit Jahren in der BI mit Schwerpunkt Uranabbau und internationale Vernetzung. Jetzt schrieb der Mitteldeutsche Rundfunk Sachsen über das derzeitige Anti-Atom-Camp in Döbeln, an dem Günter teilnimmt. zum Artikel auf mdr.de

Michael Müller, 23.5.2019

„Es ging einigen nicht um einen fairen Neustart“

Michael Müller war einer der Vorsitzenden der Endlagerkommission. Im Blogbeitrag erklärt er, warum er von der vorgeblich „weißen Landkarte“ bei der Endlagersuche nicht wirklich überzeugt war und warum ihn die Statements aus Bayern und Sachsen nicht überraschen. – zum Blogbeitrag

graug2019

Neue Gorleben Rundschau

Die neue Ausgabe der Gorleben Rundschau ist ab sofort im Büro erhältlich und wird in Kürze in euren Postkästen sein! Schwerpunkt der Juli/August/September-Ausgabe ist das Thema Daten bzw. „warten“, wie es so schön im Editorial heißt… zur Online-Version

Luftaufnahme des Zwischenlagers für hochradioaktiven Atommüll in Gorleben.

Ort: Gorleben
Copyright: Andreas Conradt
Quelle: PubliXviewinG

Streit um Sicherheit des Zwischenlagers

Die Niedersächsische Atomaufsicht wiederholt die „ewig gestrige Auffassung“, dass allein die Castorbehälter ausreichen, um den enthaltenen hochaktiven Müll gegen Unfälle oder Terrorschläge zu sichern. Jetzt kommt ein weiteres Sicherheitsrisiko auf die Bevölkerung zu, attestiert die BI: eine verschlafene Atomaufsicht. – zur Presseerklärung

Lies

Olaf Lies bleibt Umweltminister

Lies bleibt in Niedersachsen und wechselt nicht zur Atomlobby. Die BI appelliert nun an ihn, die besondere Rolle Niedersachsens mit dem Schacht Konrad, der Asse II und Gorleben bei der Atommülldebatte offensiver zu vertreten. – zur Presseerklärung

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PRESSEMITTEILUNGEN

Die Schutzmauer fällt, das Problem bleibt!

16. August 2019

Die festungsähnliche Mauer, die das Endlagerbergwerk mit den beiden Schächten und den Kauengebäuden bisher umgab, wird abgerissen, stattdessen werden die Bereiche neu eingezäunt, die für den Offenhaltungsbetrieb des Bergwerks vonnöten sind.

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Warten, warten, warten!

11. August 2019

Gewartet habe einige Leser*innen schon lange auf die neue Gorleben Rundschau der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Nun liegt sie vor und wird gerade ausgeliefert und das Schwerpunktthema dieses Heftes ist auch das Warten, vor allem das Warten auf ein Geologiedatengesetz (GeolDG), das für die Endlagersuche vonnöten ist.

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Atomaufsicht des Landes im Tiefschlaf

7. August 2019

In Lubmin wird ein Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle neu errichtet. Die Wandstärke beträgt 1,80 und gebaut wird die Halle in monolithischer Bauweise – zum Vergleich: die erste Generation von Zwischenlagern für hochradioaktiver Abfälle in den Transportbehälterlagern (TBL) Ahaus und Gorleben weist Wand- und Deckstärken von 50 bzw. 20 Zentimetern auf. Ein Grund, die Atomaufsicht, das…

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TERMINE & AKTIONEN

Di. 03.09.2019
19.30 Uhr
Platenlaase
Kinosaal
Öko-Politfilm startet nach der Sommerpause mit "Die grüne Lüge"
Sa.14.09./So 15.09.2019
Berlin
Tagungswerk Jerusalemkirche
Lindenstraße 85
BMU-Symposium zu Sicherheitsanforderungen und Sicherheitsuntersuchungen eines Atommüllendlagers
Mo. 19.08.19
18 Uhr
Dannenberg
Marktplatz
Fukushima-Mahnwache
20. Septemberauch in Lüchow-DannenbergFridays for future - bundesweiter Generalstreik

GORLEBEN RUNDSCHAU

Warten, warten, warten! Manchmal erinnert mich die derzeitige Diskussion um Gorleben ein wenig an das Theaterstück „Warten auf Godot“. Da sitzen Wladimir und Estragon in ihren Mülltonnen und warten auf Godot, der aber niemals kommt.

Wir warten auf das Godot-daten-, pardon: Geodatendatenüberlassungsgesetz. Welche Bedeutung das im Endlager-Suchprozess hat, beschreibt Autor Dieter Schaarschmidt in diesem Heft.

Gar nicht zu warten brauchten wir dagegen auf neue Aufregung mit dem Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE). Die Ausstellung im Historischen Museum in Hannover zum Gorleben-Treck vor vierzig Jahren wurde unverhofft zur Kulisse einer BfE-Veranstaltung, mit der die Behörde das neue Endlagersuchgesetz vorgestellt hat. Warum uns diese Vermischung des Standortauswahlgesetzes (StandAG) mit dem Treck nach Hannover aufregt, beschreibt Martin Donat in seinem langen und sehr persönlich gehaltenen Artikel. Warten können wir aber jetzt schon wieder auf die nächste Kulturelle Landpartie, und deshalb gibt es in diesem Heft viele Fotos von der diesjährigen KLP – als Erinnerungshilfe und um das Warten auf die nächste KLP zu verkürzen.

Wir warten, vielleicht im Gegensatz zum Rest Deutschlands, auch auf die Benennung der Teilgebiete; denn wenn das Politikerwort unseres Ministerpräsidenten Weil und des damaligen Umweltministers Stefan Wenzel noch gilt, dann fliegt Gorleben nach der Benennung der Teilgebiete Ende 2020 aus dem Verfahren. Denn das vom StandAG versprochene faire und transparente Verfahren kann tatsächlich nur zum Ausschluss von Gorleben führen, das haben uns die beiden Herren schon 2016 in Gedelitz so zugesagt. Das Video dazu gibt es noch auf unserer Internetseite.

Also warten wir gespannt weiter und nutzen natürlich diese Wartezeit, um uns kreativ und argumentativ wie gewohnt munter und unverdrossen in die kompakten Diskussionen rund um das Gesetz einzubringen. Eine kreative Wartezeit wünsche ich!

Elisabeth Hafner-Reckers, 2. Vorsitzende der BI Lüchow-Dannenberg