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„Wir bleiben in Bewegung“

Die Klimaaktionsgruppe Hitzacker und die BI luden am vergangenen Freitag (13. März) alle uns bekannten Gruppen, die im Wendland für Klima, Demokratie und gegen Rechts aktiv sind, zu einem Austausch ein. Ausgangspunkt waren die aktuellen Rückschritte im Klimaschutz, die Ausbremsung der Energiewende und der Klimaziele sowie die mögliche Renaissance der Atomkraft. (mehr …)

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BI stellt sich für 2026 neu auf

Die Stühle im Saal reichten kaum aus, über 70 BI-Mitglieder kamen am Sonntagnachmittag (15. März) zur diesjährigen Mitgliederversammlung in die Trebler Bauernstuben. Noch während der Mitgliederversammlung gab es Eintritte, zur Zeit sind es 1026 Mitglieder. Ein gutes Zeichen, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke, zumal im Sommer die Gorleben-Betreiberin BGZ ihren Antrag stellen wird, das Brennelementzwischenlager über das Jahr 2034 betreiben zu können.

Martin Donat (Vorsitz), die BI-Vorständler Dr. Peter Widmayer, Elisabeth Hafner-Reckers und Pressesprecher Wolfgang Ehmke informierten über die Aktivitäten der Initiative, die allerdings weit über die Thematik der Neugenehmigung des Brennelementzwischenlagers in Gorleben hinausreicht. Der Kontext ist ein brandaktueller, zumal die Debatte um die Frage, ob der Atomausstieg in Deutschland falsch gewesen sei, nicht abreißt. (mehr …)

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Castor Alarm Jülich-Ahaus!

Es wird nun bitterernst: Die für Ahaus zuständige Atommüll-Tochter des Bundesumweltministeriums, die BGZ, hat für den 19. März in Ahaus die Infoveranstaltung angekündigt, die unmittelbar vor dem ersten Castortransport stattfinden soll. Angekündigt ist die Verlagerung von 152 Behältern mit Atommüll aus Jülich in das Zwischenlager Ahaus. Wir lehnen die Transporte ab, weil sie gefährlich sind und weil der Müll in Ahaus auch nicht bleiben kann. - mehr dazu hier

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Nein! zu Krieg, Wehrpflicht und Aufrüstung – Aufruf zum Ostermarsch am 6. April

Die BI hat sich dem Aufruf zum Ostermarsch angeschlossen, mobilisiert wird dieses Jahr aus unserer Region nach Stendal. (mehr …)

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Erneuter „Castor-Hauben-Transport“

Aufmerksame Menschen haben heute Abend (9. März) erneut einen Tieflader in Gorleben gesehen, der eine der "Castor-Hauben" transportiert. Bislang ist unklar, wohin die Transporthauben gebracht werden, die für den Straßentransport von Castorbehältern verwendet werden. (mehr …)

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e-Ventschau Spezial am 26. April 2026

Am 11. März ist es genau 15 Jahre her, dass die Menschen mit ungläubigen Blicken auf ihre Fernsehbildschirme die Nuklearkatastrophe von Fukushima miterlebten. Am 26. April 2026 jährt sich zudem der katastrophale Störfall im Atomkraftwerk von Tschernobyl zum 40. Mal. Diese beiden Ereignisse sind Grund genug, dass das Team vom e-Ventschau e.V. zu einem „e-Ventschau Spezial“ lädt. (mehr …)

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16. April: 40 Jahre Tschernobyl – „Tanz den SuperGAU“ – Lesung und Information

Wieder so ein Jahrestag, ein ganz schrecklicher – am 26. April 1986 kam es zur Katastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl. Das ist mittlerweile 40 Jahre her. Der SuperGAU war einer dieser Unglücksfälle, die zu einem Umsteuern in der Atompolitik führten. Nach dem Tsunami in Japan und der nächsten Katastrophe in Fukushima vor 15 Jahren war es dann aus mit der Atomkraft.

Schon lange Jahre vor dem 26. April 1986 hatte sich Wolfgang Ehmke in der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg engagiert. Der GAU in Tschernobyl inspirierte ihn zu seinem Buch „Tanz den Super-GAU“, das war 2020 in einer leicht überarbeiteten Version neu erschienen. Doch die Präsentation fiel der Corona-Pandemie mit ihren Einschränkungen zum Opfer – es ist trotzdem noch top-aktuell. (mehr …)

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Kulturelle Landpartie 2026 – das Programm der BI

Das Programm der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg für die Kulturelle Landpartie 2026 – zwischen Himmelfahrt 14. Mai und Pfingsten 25. Mai. Die Mützingenta fand im Jahr 2025 letztmalig statt und wir sind auf der Suche nach einem neuen Ort für unser gewohntes Angebot in Gedelitz fündig geworden. Damit sind wir in diesem Jahr erstmalig auf dem Hof von Gerhard Wiese - Gasthaus Wiese - präsent und rücken ganz dicht an die Atomanlagen Gorleben heran. Dafür sind wir sehr dankbar und aufgrund der räumlichen Nähe haben wir sofort ein weiteres, erstmaliges Angebot ins Leben gerufen. (mehr …)

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1995

Es gibt prägende Zeiten im Leben, und von einer erzählt die neue Single "1995" von Madsen - die bekanntlich im Wendland zuhause sind. Nach jahrelangen Debatten und Protesten rollte nämlich 1995 der erste Castortransport ins Wendland, ein ganzer Landkreis war im absoluten Ausnahmezustand. Madsen mittendrin. Die Band stand oft - zuletzt 2022 - auf den Bühnen rund um Gorleben, unterstützte mit ihren Auftritten den Widerstand und bezog immer wieder klar Position gegen Atomkraft. (mehr …)

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PRESSEMITTEILUNGEN

BI stellt sich für 2026 neu auf

15. März 2026

Die Stühle im Saal reichten kaum aus, über 70 BI-Mitglieder kamen am Sonntagnachmittag (15. März) zur diesjährigen Mitgliederversammlung in die Trebler Bauernstuben. Noch während der Mitgliederversammlung gab es Eintritte, zur Zeit sind es 1026 Mitglieder. Ein gutes Zeichen, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke, zumal im Sommer die Gorleben-Betreiberin BGZ ihren Antrag stellen wird, das Brennelementzwischenlager über…

Bald auch CASTOR-Transporte durch Norddeutschland?

15. März 2026

Die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) hatte bereits im Dezember 2024 die Durchführung von CASTOR-Transporten aus der Plutoniumfabrik Sellafield (GB) nach Brokdorf (Schleswig-Holstein) für das Jahr 2026 angekündigt. Nach den Transporten nach Biblis (November 2020), Philippsburg (November 2024) und Isar (April 2025) soll dies laut Bundesregierung der letzte Transport aus einem 2015 beschlossenen Bundesprogramm sein.

Kundgebung in Dannenberg: Entschlossenes Nein zum Atom

11. März 2026

Zum 15. Jahrestages des Tsunami und der Atomkatastrophe von Fukushima konnte Herbert Schaper-Biemann für die Fukushima-Mahnwache am frühen Mittwochabend rund 60 Menschen begrüßen. Umrahmt von den Klängen der Gruppe Xamba erinnerten die Teilnehmenden an die Reaktorkatastrophe und gingen auch auf die gegenwärtigen Rufe nach einer Rückkehr zur Atomkraft ein.

TERMINE & AKTIONEN

Mi. 18.03.2026
18.30 - 21 Uhr
online-Veranstaltung
Zugang siehe Aktuelles, BI Mitgliederversammlung
Planungsteam Forum Endlagersuche (PFE) Schwerpunktthema der Sitzung ist: "Auf dem Weg zum Endlagerstandort mit der bestmöglichen Sicherheit ­– Erkundungsmethoden im Fokus."
Input u.a. Wolfgang Ehmke (BI)
So. 22.03.2026
13 Uhr
Gorleben,
Atomanlagen
Beluga-Schiff
Sonntagsspaziergang rund um das Gelände des ehemaligen Endlagerbergwerks, findet seit dem 25.10.2009 jeden Sonntag ohne Unterbrechung statt, solange bis das Bergwerk wieder verfüllt ist
So. 22.03.2026
14 Uhr
Gorleben,
Atomanlagen
an den Kreuzen
Mastenweg
Gorlebener Gebet - jeden Sonntag um 14.00 Uhr versammeln sich Menschen im Wald von Gorleben unter Kreuzen zu einer etwa halbstündigen Andacht. Motto: "Bleibet hier – wachet und betet."
Ostermontag 6.04.2026
11.55 Uhr
Abfahrt Lüchow ZOB 10 Uhr
Stendal,
Marktplatz
Ostermarsch 2026 Kundgebung und Demo
Aufruf s. Aktuelles

GORLEBEN RUNDSCHAU

Mein Kollege erzählte heute, dass sein Sohn einen Adventskalender gemacht hatte und er darin morgens den Satz von Antoine de Saint-Exupery fand, der ihn sehr bewegte: „Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“ Dem ließe sich mit Mahatma Gandi noch hinzufügen: „Die Zukunft basiert auf dem, was wir heute tun.“

Selten schauten Heranwachsende pessimistischer in diese Zukunft, als die jetzigen Generationen Z und Alpha, die in der Corona-Krise in die soziale Isolation gezwungen waren und sich ihre Antworten auf die überkomplexen Probleme dieser Welt oft mühsam und unkommentiert im digitalen Raum zusammenklauben müssen. Während man doch annehmen möchte, dass Klimakatastrophe und Rechtsruck die bedrohlichsten Themen dieser Generationen sein dürften, ist es ausgerechnet die rechtsradikale AfD, der es laut Umfragen angeblich gelingt, mit ihren simplen Antworten und kurzen Wutbürger-Clips die Sorgen eines Teils der jungen Generation abzuholen. Während sich in Gießen achtzig Jahre nach den Trümmern und unfassbaren Verbrechen der faschistischen Diktatur wieder eine völkisch-nationale Jugendorganisation in Deutschland gründet, sind es ausgerechnet die beherzten Gegendemonstrantinnen, die öffentlich kriminalisiert werden.

In einer Zeit, zerrieben zwischen totalitären Autokraten, stellt sich einmal mehr die Frage: Wie geht eigentlich gute Demokratie? Im Demokratieindex 2024 schafft es Deutschland immerhin noch in das Mittelfeld „vollständiger Demokratien“. Die älteste durchgehend existierende Demokratie ist hier als Präsidialsystem nachvollziehbar zur „unvollständigen Demokratie“ herabgesunken. Neben der unbestrittenen Legitimation von Parlamenten und der parlamentarischen Legitimation von Entscheidungen existiert aber immer dann noch eine Lücke, wenn Menschen temporär oder regional als „marginalisierte“ Minderheiten von Entscheidungen betroffen sind, an denen sie selbst nicht mitwirken konnten oder in denen ihre Belange von einer nicht betroffenen Mehrheit überstimmt wurden. Zwar greifen hier in vielen Fällen die Grundrechte und allgemeinen Menschenrechte, aber bei planerischen Entscheidungen müssen Betroffenen auch Beteiligungs- und Klagerechte geboten werden, wenn ein demokratischer Staat seine Entscheidungen nicht letztlich totalitär gegen die Bevölkerung durchsetzen möchte. Es geht dabei nicht allein um die Legitimation, sondern vor allen um die Qualität von Entscheidungen.

Während rechte Influencer auf die diversen Probleme dieser Welt in neuen Medien nur mit kruden Thesen und schlichten Antworten aufwarten können und sich interessengeleitete Konzerne und Protagonisten schamlos dieses linearen Denkens bemächtigen, braucht es in einer bunten, artenreichen, vielfältigen, interessanten und vernetzten Realität viel weitreichendere Fähigkeiten, um lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Dafür sind nicht nur die Konsultation und Beteiligung, sondern auch die Bereitschaft und aktive Mitwirkung einer informierten und gestärkten Zivilgesellschaft unverzichtbar.

Aktuell fordern wir, diese Beteiligung angesichts der epochalen Aufgabe, oberirdische Atommülllager für ein weiteres Jahrhundert verlässlich zu sichern und diese Maßnahmen für Anwohnende glaubwürdig zu machen.

Martin Donat,
Vorsitzender der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.