Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

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COP24: „Keine Unterstützung für pro-Atom Statements!“ – 3.541 Unterschriften an Bundesumweltministerin übergeben

Aktivist*innen der Initiative „Don’t nuke the climate“ haben heute im polnischen Katowice mehrere tausend Unterschriften an die deutsche Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreicht. Schulze versprach, keine pro-atom-Statements auf dem COP zu unterstützen. (mehr …)

An den Atomanlagen

Wolfgang Ehmke vergangenes Wochenende im Wald bei Gorleben. Immer wieder informiert die BI Gäste des Wendlands über die Atomanlagen.

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Lingen sofort stilllegen!

Ende vergangener Woche hat es im nuklearen Teil der Brennelementefabrik Lingen gebrannt. Am kommenden Donnerstag findet eine Mahnwache statt. Gemeinsam mit über 370 anderen Organisationen fordert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, die Anlage sofort zu schließen! – mehr lesen im Blog von .ausgestrahlt

Katowice 2018

3.-14.12.: Cop 24 in Katowice, Polen

Die weitere Nutzung von AKW verschärft die globale Erwärmung durch die Verhinderung des Einsatzes von sauberen Energiesystemen. Die BI ist Teil des Kampagne „Don’t nuke the climate“, die in Katowice darauf hinweisen wird: Atomkraft kann die Klimakrise nicht lösen! (mehr …)

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Die Herbst-Collection

Wir haben wieder neue Klamotten am Start, mehr in unserem kleinen Warenhaus.

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Besuch aus Ungarn

Eine Gruppe ungarischer Anti-Atom-Aktivist*innen besuchte vergangene Woche das BI-Büro. (mehr …)

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PRESSEMITTEILUNGEN

Die COP 24 beginnt – wir sind schon da!

5. Dezember 2018

Die Weltklimakonferenz in Katowice, mitten im größten Kohlegebiet Polens, hat begonnen und Aktivisten der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) sind schon da. Wie auf den Vorläuferkonferenzen in Paris und Bonn unterstützt die Bürgerinitiative die Kampagne „Don´t nuke the climate!“

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Kontroverse um Sicherheitsbedenken gegenüber belgischen Risse-Reaktoren: Untätigkeit der Bundesregierung unter zunehmendem Rechtfertigungsdruck

22. November 2018

Ministerpräsidentin Dreyer pocht auf „baldmögliche und endgültige Abschaltung“

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Gemeinsamer Appell an Bundesländer: Export-Verbot für Brennelemente beschließen

21. November 2018

Ein breites Bündnis aus Umweltverbänden und Anti-Atomkraft-Initiativen fordert die Regierungen der Länder dazu auf, am Freitag einem Bundesrats-Antrag zuzustimmen, der einen Exportstopp von Brennelementen an grenznahe Atomkraftwerke (AKW) fordert. Die Organisationen begrüßen den von Baden-Württemberg eingebrachten Antrag und richten ihre Forderung insbesondere an die nordrhein-westfälische Landesregierung, die im Vorfeld angekündigt hat, den Antrag abzulehnen.

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TERMINE & AKTIONEN

Mo. 03.12. - Fr. 14.12.18Katowice/ PolenCOP24 - Weltklimagipfel www.dont-nuke-the-climate.org
Di. 01.01.2019
14 Uhr
Atomanlagen GorlebenNeujahrsempfang der BI
Ausblick auf das Widerstandsjahr 2019
Di. 08.01.2019
19.30 Uhr
Kinosaal PlatenlaaseÖko-Politfilm
"Climate Warriors"
Eintritt frei, Hutkasse
Sa., 19.1.2019, 12 UhrBrandenburger Tor
(Berlin)
Demonstration "Wir haben Agrarindustrie satt!"
(mehr infos im internet)

GORLEBEN RUNDSCHAU

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Editorial der Ausgabe September / Oktober 2018

Ein ungeheurer Sommer hat seine Spuren ins Land gebrannt. Was als „Jahrhundertsommer“ nach Sonne, Spaß und Freibad klang, hat tatsächlich Existenzen verbrannt, Landschaften entstellt und Stauseen ausgetrocknet. Dieselben Bauern, die letztes Jahr noch Trockenlegung von Feuchtgebieten und Kanalisierung von Quellbächen forderten, stellten dieses Jahr noch nicht einmal mehr Anträge auf tiefere Brunnenbohrungen, weil die Pumpenkosten den möglichen Mehrwert ohnehin weit überstiegen. Dass diese selbstgemachte Katastrophe nicht völlig unmittelbar bei uns ankommt, liegt allein daran, dass sich unsere Lebensweise weit von den Wurzeln unserer Existenz entfernt hat und unser Wirtschaftssystem darauf beruht, die negativen Folgen unseres Handelns und unserer Gier auf Schwächere und die Schwächsten zu verteilen. Während wir in Nordeuropa auf riesigen fossilen Wasservorräten sitzen und unser Essen ohnehin täglich aus aller Welt einfliegen lassen, saufen Menschen anderer Kontinente derzeit buchstäblich ab. Man muss kein langes Universitätsstudium absolviert haben, um zu begreifen: Wer Fluchtursachen bekämpfen und Verteilungskriege beenden will, muss fossile Energien und Atomkraft beenden. Es gibt nur eine vernünftige Forderung: Klimagerechtigkeit sofort!

Die gesellschaftliche Wirklichkeit im Lande dagegen lässt einen derzeit gruseln. Laut einer amerikanischen Wissenschaftlerin scheiterte die Weimarer Republik einst nicht an der häufig postulierten Schwäche der Zivilgesellschaft, sondern an deren Instrumentalisierung durch die Faschisten. Eine pluralistische und demokratische Zukunft mit einer fairen solidarischen Bewältigung der existenziellen Probleme kann also nur gelingen mit einer starken, zwar vernetzten, aber unabhängigen Zivilgesellschaft. Und wie die Wiese auch nach großer Dürre wieder aus ihren Wurzeln austreibt, ist es auch in diesem Herbst Zeit für neues Leben aus der Graswurzel. Sprießen Sie also! Ich hoffe, wir sehen uns im Herbstwind …