uranatlas

Englische Ausgabe des Uranatlas erscheint

Am Donnerstag (16.7.) stellt die Nuclear Free Future Foundation gemeinsam mit dem Münchner Zukunftssalon, Beyond Nuclear, IPPNW und der Rosa Luxemburg Stiftung die englische Ausgabe des Uranatlas vor - zum 75. Jahrestag des ersten Atombombentests am 16. Juli 1945 in der Wüste von New Mexico sowie zum 41. Jahrestag des Dammbruchs eines Uransees in Churchrock. (mehr …)

schiff

Nordenham: „Der Kastor kommt“

Im April wurde die Anlieferung von Atommüll über Nordenham zum Zwischenlager Biblis wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Es ist unklar, wann der Transport nachgeholt wird. Ungeachtet dessen nehmen wir die Mobilisierung der Proteste wieder auf. Am 15. Juli findet in Nordenham eine Infoveranstaltung mit Lesung von Wolfgang Ehmke statt. (mehr …)

twitter

BI twittert wieder

Nachdem im September 2009 der Protesttreck nach Berlin gerollt war, hat die BI angefangen zu twittern. Damit war Ende März Schluß, als der twitter-Account @gorleben gesperrt wurde. Wir haben uns keinen unterstellten "Regelverstoss" vorzuwerfen, diese Sperrungen passieren laut twitter automatisiert und die BI wurde "versehentlich als Spam eingeordnet". Nach über 3 Monaten kam nun gestern Abend der "Dank für unsere Gelduld" und wir sind wieder online. Ab sofort werden wir vor allem die Suche nach einem Atommülllager und den Konflikt um Gorleben dabei auf twitter weiter kritisch begleiten. Wir freuen uns über Follower! - zu twitter.com/gorleben

1495t

Endlagersuche: „Es kann alles passieren“

Am Dienstagabend (7. Juli) war Dr. Jörg Tietze von der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) im Kreisatomausschuss zu Gast. Dort hat er zur laufenden Suche nach einem Atommülllager einige wichtige Hinweise gegeben. (mehr …)

sommer

Sommer-Vortragsreihe

Beginnend mit dem 18. Juli 2020 gibt es an den folgenden sechs Samstagen, immer um 15.00h, einen Vortrag mit Spaziergang von Vorstandsmitgliedern der Bürgerinitiative zu dem Thema "Die Atomanlagen in Gorleben". (mehr …)

wendlandimwandel

Weniger ist mehr, bewusster Leben und auch ein gutes Leben für alle!

Das Wendland ist im Wandel - und die BI mitten drin. Eine neue Webseite schafft einen Überblick der zahlreichen Klimaschutzinitiativen, Aktionen und Projekte aus dem Wendland und der Elbtalaue, die sich auf den Weg gemacht haben um Suffizienz und Klimaschutz umzusetzen. Auf ganz verschiedene Weise und in verschiedenen Lebensbereichen. - https://wendland.imwandel.net/

Graffiti-Aktion Gorleben

Endlagersuche: BI wartet auf Antworten

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung hüllt sich weiter in Schweigen, schon im April hatte die BI Fragen zum weiteren Vorgehen bei der Suche nach einem Atommülllager gestellt. Wurde dabei "der Nagel auf den Kopf getroffen"? - zur Presseerklärung

atom_euratom

Euratom: Offener Brief an die Bundesregierung

Umweltorganisationen aus neun Ländern, darunter die BI, haben gemeinsam einen offenen Brief an die Bundesregierung gesendet. Anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft fordern sie von ihr eine Reform des Euratom-Vertrages einzuleiten. - zur Pressemitteilung

lkw

Atommülltransport aus Garching nach Ahaus geplant

Es gibt Hinweise, dass noch in diesem Jahr ein Atommülltransport in das Zwischenlager Ahaus rollen könnte. Die Pläne sind schon länger bekannt: Absender ist der Forschungsreaktor Garching, der atomare Abfall ein "problematischer Sonderfall". (mehr …)

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PRESSEMITTEILUNGEN

Fachkonferenz Teilgebiete Thema im Kreisausschuss

2. Juli 2020

Auf Einladung des Ausschusses Atomanlagen des Kreistages Lüchow-Dannenberg wird am kommenden Dienstag (7. Juli) Dr. Jörg Tietze von der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) über das Endlagersuchverfahren informieren und den derzeitigen Arbeitsstand der bundeseigenen Firma skizzieren. Das ist nicht ohne Brisanz, denn schließlich ist der Salzstock Gorleben-Rambow bisher der einzige Standort, der – weil fortgeschleppt –…

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Wichtige Fragen zur Endlagersuche – BGE hüllt sich in Schweigen

1. Juli 2020

Bereits Mitte April legte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) einen Fragenkatalog zur Endlagersuche vor, doch eine Antwort gibt es bis heute nicht. Vielleicht, weil die BI mit ihren Fragen den berühmten „Nagel auf den Kopf getroffen“ hat?

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Deutsche EU-Ratspräsidentschaft nutzen – versprochene Überarbeitung des Euratom-Vertrages umsetzen

1. Juli 2020

Am 1. Juli 2020 übernimmt Deutschland den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. In dieser Zeit leitet und koordiniert die deutsche Bundesregierung die Arbeit des Rates. Eine Vielzahl von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen aus Deutschland und weiteren europäischen Staaten, darunter auch die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), nimmt das zum Anlass, die Bundesregierung aufzufordern, einen konkreten Zeitplan…

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TERMINE & AKTIONEN

Mi. 15.07.2020
19-21 Uhr
Nordenham
Weserterrassen Strandallee 10
"Der Kastor kommt" Lesung Wolfgang Ehmke und Infos zum geplanten Castortransport aus Sellafield
Sa. 18.07.2020
15 Uhr
Gorleben Atomanlagen
Belugaschiff
Informative Führung für Besucher*innen
Sa. 25.07.2020
15 Uhr
Gorleben Atomanlagen
Belugaschiff
Informative Führung für Besucher*innen
So. 28.06.2020
13 Uhr
GorlebenSonntagsspaziergang

GORLEBEN RUNDSCHAU

Wie sieht der Alltag der Bürgerinitiative Umweltschutz in Corona-Zeiten aus?

Allen voran hat uns die Absage der Kulturellen Landpartie sehr betrübt. Ein schwerer Schlag für alle Kunst- und Kulturschaffenden, Handwerker/-innen und Musiker/-innen. Natürlich auch für uns mehr als traurig, dass unsere Kulturelle Widerstandspartie am Freitag vor Pfingsten auf der Strecke bleiben musste, zumal wir in den letzten Jahren so viele Menschen an unserem wunden Punkt, den Atomanlagen in Gorleben, versammeln konnten. Der persönliche Austausch in dieser besonderen Zeit im Wendland wird uns sehr fehlen, auch weil uns die wundervollen Begegnungen immer durch das Jahr getragen haben und uns eine besondere Motivation waren.

Die jährliche Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg mussten wir im März verschieben. Der Vorstand berät sich fortlaufend über die Durchführbarkeit der Mitgliederversammlung. Es soll jedoch allen Mitgliedern die Teilnahme an einer physischen Versammlung ermöglicht werden und wir sind uns einig, dass dies noch nicht möglich ist. Doch den Kopf in den Sand zu stecken, liegt uns nun wahrlich nicht, und über Langeweile konnten wir leider auch noch nie klagen.

Was läuft? Das BI-Büro ist besetzt, die Vorstandssitzungen laufen per Telefonkonferenz, die überregionale Debatte per Videokonferenzen. Das klappt so einigermaßen, und da unsere Arbeit in erster Linie ehrenamtlich ist, müssen wir uns bislang nicht um die Finanzen für die laufenden Kosten sorgen. Wir freuen uns, dass die Fukushima-Mahnwache in Dannenberg still und leise mit Abstand weiter stattfand. Menschen haben sich ab dem 3. Mai auf den Weg zur Stempelstelle 1004 gemacht, zum Ort des legendären Hüttendorfs, mit dem die Tiefbohrungen für ein Endlager im Salzstock Gorleben-Rambow verhindert werden sollten. Das Gorlebener Gebet findet wieder statt. Wir freuen uns auch, dass unsere Homepage, die wir fast täglich aktualisieren, jetzt häufiger angeklickt wird, und viel Lob haben wir für die Gorleben Rundschau und den BI-Newsletter eingeheimst.

Besondere Zeiten beinhalten eben auch besondere Herausforderungen und das StandAG erfordert weiterhin unsere volle Aufmerksamkeit. Wir haben gefordert, dass im Zuge der Corona Epidemie neue Ansätze bei der Öffentlichkeitsbeteiligung geben müsste, doch damit sind wir bei den Ämtern abgeblitzt, offenbar gibt es keinerlei Aufschub. „Sorgfalt vor Eile“ bleibt deshalb das von uns geforderte Vorgehen. Das gilt jetzt erst recht! Da in diesen Zeiten eine Begleitung des Endlagersuchprozesses durch physische Anwesenheit in Veranstaltungen nicht möglich ist, gibt es seitens der Behörden vermehrt virtuelle Angebote zur Beteiligung, um bloß keine Verzögerung im Verfahren aufkommen zu lassen. Nach ersten Erfahrungen wird das von uns jedoch als sehr kritisch angesehen. Stundenlang hockt man vor dem Bildschirm, sofern die Leitung nicht zusammenbricht. Man kann nicht intervenieren. Sowohl die technischen Herausforderungen, als auch die Möglichkeit, effektiv intervenieren zu können, gestalten sich sehr schwierig.

Jede Debatte lebt von Begegnung. Und mit Blick auf den Herbst, wo das erste Mal auf den Tisch kommt, welche Regionen in Deutschland näher untersucht werden, ob sie für ein Atommüllendlager als „günstig“ anzusehen sind und wo sich die Frage klärt, ob Gorleben dabei aus dem Rennen ist, juckt es uns, auf die Straße zu gehen. Das wird schon, sagen wir uns, natürlich mit Abstand – aber bizarr ist das schon.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg