Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

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Lesen ohne Atomstrom

Mit einer Ausstellungseröffnung und dem Auftritt prominenter Autoren startet heute die Hamburger Veranstaltungsreihe „Lesen ohne Atomstrom“ ins achte Jahr – www.lesen-ohne-atomstrom.de

„Der Kastor kommt!“ – Ein Beziehungsroman

Wolfgang Ehmke, langjähriger Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz und Publizist, hat, wie viele Bewegte und Unentwegte, eine besondere Beziehung zum „Kastor“, er hat schließlich einen – unveröffentlichten – Beziehungsroman geschrieben und wird während der einstigen „Castor-Zeit“ daraus vorlesen. (mehr …)

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Freundeskreis Mittelmeer

Mit Todesanzeigen in der EJZ erinnern derzeit Aktivist*innen an das Sterben im Mittelmeer. (mehr …)

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Wackersdorf im Wendland

Ein Polit-Drama über den zivilen Widerstand gegen die geplante aber nie gebaute Plutoniumfabrik in Wackersdorf läuft ab 22.11. in Platenlaase. (mehr …)

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Wehe, es brennt…

Für das Abfalllager für schwach- und mittelaktive Abfälle in Gorleben gibt es keinen belastbaren Sicherheitsnachweis für den Fall eines Flugzeugabsturzes! zur BI-Stellungnahme

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Die Herbst-Collection

Wir haben wieder neue Klamotten am Start, mehr in unserem kleinen Warenhaus.

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PRESSEMITTEILUNGEN

Langer Atem

13. November 2018

Wie jeden Montag traf man sich auf dem Marktplatz in Dannenberg, so auch gestern: Rund zwei Dutzend Menschen fanden sich zur 400. Fukushima-Mahnwache ein. Einen Kuchen mit der Zahl 400 spendierte die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) und anerkennende Worte fand angesichts des langen Atems der Atomkraftgegner*innen auch der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).

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Veranstaltung: Auf dem Weg zum präventiv-autoritären Sicherheitsstaat

6. November 2018

Veranstaltung zur geplanten Verschärfung des niedersächsischen Polizeigesetzes mit Dr. Rolf Gössner (Internationale Liga für Menschenrechte).

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Langer Atem, Fortsetzung…

25. Oktober 2018

Gleich zweimal innerhalb kürzester Zeit stellt der Gorleben-Widerstand seinen langen Atem unter Beweis: am kommenden Sonntag umrunden Frauen und Männer seit 9 Jahren das Gelände des Erkundungsbergwerks, wie immer und ohne eine Unterbrechung sonntags um 13 Uhr.

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TERMINE & AKTIONEN

Mo. 19.11.18
18 Uhr
Dannenberg
Marktplatz
Fukushima Mahnwache
Fr 23.11.18
20 Uhr
Platenlaase
Filmsaal
"Wackersdorf" - der Film
im Anschluss Gespräch mit dem Regisseur
Mo. 26.11.18
18 Uhr
Dannenberg
Marktplatz
Fukushima-Mahnwache
Sa 1.12.18
12 Uhr
Busanreise in Vorbereitung
Berlin und KölnDemo
Klimaschutz - gegen KOHLE
in Berlin und Köln - https://www.klima-kohle-demo.de/

GORLEBEN RUNDSCHAU

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Editorial der Ausgabe September / Oktober 2018

Ein ungeheurer Sommer hat seine Spuren ins Land gebrannt. Was als „Jahrhundertsommer“ nach Sonne, Spaß und Freibad klang, hat tatsächlich Existenzen verbrannt, Landschaften entstellt und Stauseen ausgetrocknet. Dieselben Bauern, die letztes Jahr noch Trockenlegung von Feuchtgebieten und Kanalisierung von Quellbächen forderten, stellten dieses Jahr noch nicht einmal mehr Anträge auf tiefere Brunnenbohrungen, weil die Pumpenkosten den möglichen Mehrwert ohnehin weit überstiegen. Dass diese selbstgemachte Katastrophe nicht völlig unmittelbar bei uns ankommt, liegt allein daran, dass sich unsere Lebensweise weit von den Wurzeln unserer Existenz entfernt hat und unser Wirtschaftssystem darauf beruht, die negativen Folgen unseres Handelns und unserer Gier auf Schwächere und die Schwächsten zu verteilen. Während wir in Nordeuropa auf riesigen fossilen Wasservorräten sitzen und unser Essen ohnehin täglich aus aller Welt einfliegen lassen, saufen Menschen anderer Kontinente derzeit buchstäblich ab. Man muss kein langes Universitätsstudium absolviert haben, um zu begreifen: Wer Fluchtursachen bekämpfen und Verteilungskriege beenden will, muss fossile Energien und Atomkraft beenden. Es gibt nur eine vernünftige Forderung: Klimagerechtigkeit sofort!

Die gesellschaftliche Wirklichkeit im Lande dagegen lässt einen derzeit gruseln. Laut einer amerikanischen Wissenschaftlerin scheiterte die Weimarer Republik einst nicht an der häufig postulierten Schwäche der Zivilgesellschaft, sondern an deren Instrumentalisierung durch die Faschisten. Eine pluralistische und demokratische Zukunft mit einer fairen solidarischen Bewältigung der existenziellen Probleme kann also nur gelingen mit einer starken, zwar vernetzten, aber unabhängigen Zivilgesellschaft. Und wie die Wiese auch nach großer Dürre wieder aus ihren Wurzeln austreibt, ist es auch in diesem Herbst Zeit für neues Leben aus der Graswurzel. Sprießen Sie also! Ich hoffe, wir sehen uns im Herbstwind …

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