Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

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„Unser Basisvertrauen (…) bleibt auf dem Nullpunkt.“

Trotz des „Neustarts“ des Suchverfahrens ist die dauerhafte unterirdische Lagerung hoch radioaktiver Atomabfälle in Deutschland nicht geklärt. Zur angeblichen Bürgerbeteiligung referierte heute BI-Vorstandsmitglied Wolf-Rüdiger Marunde auf Einladung der Fraktion DIE LINKE bei einem Fachgespräch im Bundestag. (mehr …)

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Soli-TNT am 30. März

Von und mit allen aktiven Politgruppen aus dem Wendland findet am 30.3. eine Soli-TanzNachtTotal statt. (mehr …)

Der Abschluss des Gorleben-Trecks wird zur bis dahin größten Demonstration der Anti-AKW-Bewegung in der Bundesrepublik. Rund 100.000 Menschen empfangen den Treck der Bauern am 31. März 1979 in Hannover. Als Mahnmal und Erinnerung an den Treck bringen die Bauern einen großen Findling (»Gorleben-Stein«) mit, der bis heute am Weißekreuzplatz zu besichtigen ist. -- Die große Zahl der Teilnehmer ist auch auf einen Vorfall zurückzuführen, der sich wenige Tage zuvor in den USA ereignete. Im Atomkraftwerk Harrisburg (USA) kommt es am 28. März 1979 zu einem schweren Störfall, bei dem eine radioaktive Wolke aus der Anlage entweicht. Rund 200.000 Menschen müssen evakuiert werden. Ein noch schwererer Unfall konnte nur knapp vermieden werden. WAA, Anti AKW Bewegung, Treck der Bauern, Gorleben-Stein, Harriaburg, 19790331, 19790328, atomares Endlager, Gorleben-Treck, Gorleben

40 Jahre Hannover-Treck

40 Jahre danach: Im März 1979 startete der legendären „Gorleben-Treck“ nach Hannover. Anlässlich dieses Jubiläums finden in Lüchow und Hannover zwei Ausstellungen statt. – mehr erfahren

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8 Jahre Fukushima: Mahnwachen und Demonstrationen

Atommüll-Zwischenlager dürfen keine Endloslager werden, Castortransporte stoppen, Atomanlagen abschalten! In mehreren Städten fanden anlässlich des achten Fukushima-Jahrestages Proteste statt, in Ahaus eine große Demo. In Dannenberg versammelten sich Aktivist*innen zu einer Mahnwache. (mehr …)

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Gerichtstermin endet mit Vergleich

Am Sonntag (3. März) auf der Mitgliederversammlung der BI erläuterte Rechtsanwalt Thomas Hauswaldt den Stand der Dinge um die Klage des BfE gegen die BI. (mehr …)

gorlebenstopp

Gorleben geht gar nicht!

Wasser drüber, Gas drunter – das war im Kern bereits bekannt, als im Februar 1977 der damalige niedersächsische Ministerpräsident Albrecht (CDU) Gorleben als Standort für ein „nukleares Entsorgungszentrum“ bestimmte.  (mehr …)

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PRESSEMITTEILUNGEN

Der Gorleben-Treck – 40 Jahre danach

21. März 2019

Eine Ausstellung des Gorleben Archiv befasst sich mit dem legendären Protestzug der Lüchow-Dannenberger Bauern nach Hannover und seiner gesellschaftlichen Bedeutung für die Region.

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11. März: Fukushima Mahnwache in Dannenberg

6. März 2019

Acht Jahre nach Fukushima wird seitens der japanischen Regierung Normalität vorgegaukelt. Denn im nächsten Jahr, 2020, soll in Tokio die Olympiade stattfinden. Die Zahl der Kinder in Fukushima, die an Schilddrüsenkrebs erkrankt sind, ist bereits laut offizieller Veröffentlichungen auf mehr als 200 gestiegen. Wir wissen aber, dass die gesamte Zahl in Wahrheit viel höher ist.

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Finanzierung der Endlagersuche: BI bohrt weiter nach…

6. März 2019

… und stößt auf eine Nebelwand. Denn wie fair, wie umsichtig und wissenschaftsbasiert die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Müll ausfällt, das hängt nicht nur vom politischen Willen des Gesetzesgebers ab, entscheidend ist auch die Frage, wieviel Geld dafür in die Hand genommen wird.

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TERMINE & AKTIONEN

Fr. 22.03.2019
13:00 – 17:00 Uhr
Berlin, Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-HausFachgespräch Endlagerung: GORLEBEN ODER ANDERSWO? – Das Suchverfahren zur Lagerung hochradioaktiver Atomabfälle – Problem, Sachstand, Kritik. Veranstaltung der Bundestagsfraktion DIE LINKE u.a. mit Wolf-Rüdiger Marunde (BIU Lüchow- Dannenberg)
Mo. 25.03.2019
18 Uhr
Dannenberg
Mahnwache
Fukushima Mahnwache
Di 26.03.2019
18 Uhr
Ausstellungsdauer: 27. März bis 28. Juli 2019
Hannover
Historisches Museum
40 Jahre Treck nach Hannover, Eröffnung der Ausstellung
Fr 29.032019
19 Uhr
Groß Heide
Archiv der unveröffentlichten Texte
"Geschichtsdetektivinnen: 68erinnen und Gorlebenfrauen
Gabriele Teckentrup stellt ihre Interviewsammlung vor - im Anschluss kommen einige der Gorlebenfrauen selbst zu Wort, interviewt von den Miss Marples

GORLEBEN RUNDSCHAU

Wohnen Sie eigentlich schön in Ihrem Teilgebiet? Wenn Sie jetzt nicht wissen, wovon hier die Rede ist, dann wäre es möglich, dass Sie sich langsam mal Gedanken machen sollten. Ein Teilgebiet wovon, fragen Sie sich vermutlich. Aber schon wieder falsch: ein Teilgebiet wofür, müsste Ihre Frage lauten. Derzeit ermittelt die Bundesgesellschaft für Endlagerung "mit beschränkter Haftung", die neulich noch eine private Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern im überwiegenden Besitz der vier großen Atomkonzerne war, nämlich Gebiete, die günstige geologische Voraussetzungen für die sichere Endlagerung hochradioaktiver Abfälle erwarten lassen.

Und weil Sie jetzt schon was dazu gelernt haben, stellen Sie natürlich gleich die richtigen Fragen: Was um Himmels Willen ist "sicher", was bitteschön ist "günstig" und wo in Teufels Namen ist so ein "Gebiet"?

Nun sollen wir Bürger/-innen in Zukunft ja "ganz von Anfang an beteiligt" werden, aber diese drei Fragen vergessen Sie mal ganz schnell wieder, denn bei Ausschlusskriterien, Mindestanforderungen und geowissenschaftliche Abwägungskriterien haben Sie ohnehin gar nichts mitzureden. Die sind nämlich längst gesetzliche Grundlage dieses Verfahrens. Und die vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen, die dann schon Mitte 2020 zur Ermittlung von Standortregionen für die übertägige Erkundung durchgeführt werden sollen, die überlassen Sie auch lieber getrost der Expertokratie. Die haben die Methodik dafür ja schließlich 40 Jahre lang gründlich in Gorleben erprobt.

Aber sollten Sie nun unruhig werden, weil Sie meinen, tatsächlich in einem solchen Teilgebiet zu wohnen, dann machen Sie sich jetzt bitte keine ernsthaften Sorgen. Sie werden dann ja demnächst sicher in eine Teilgebietskonferenz eingeladen und bekommen dort bei Kaffee, bunten Präsentationen und modernen Moderationstechniken ausreichend Gelegenheit, den Zwischenbericht des Vorhabenträgers in höchstens drei Terminen innerhalb von sechs Monaten zu erörtern. Aber bitte verzögern Sie dann das Verfahren nicht durch unnötige Fragen, Forderungen oder gar Kritik und vor allem: Stellen Sie das Verfahren selbst bitte nicht in Frage! Sonst wäre es möglich, dass man Ihre Einwände nicht mehr als konstruktive Kritik werten könnte und dann wäre das zuständige Bundesamt natürlich genötigt, den unproduktiven Konflikt durch eine Entscheidung zu beenden.

Sie merken es hoffentlich schon: dieses Editorial wurde wohl für die närrischen Tage geschrieben...

Martin Donat, Vorsitzender der BI Lüchow-Dannenberg