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Soldarität mit #Dannibleibt

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. solidarisiert sich mit den Aktivist*innen im Dannenröder Wald! Unser Appell an die Politik: Es reicht nicht, nur von Klimaschutz zu reden - umd dann einen Wald für eine neue Autobahn zu fällen. (mehr …)

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Kerstin Rudek ist die «Schönauer Stromrebellin 2020»

Zum 17. Mal wird der Preis des/der „Schönauer Stromrebellen“ verliehen. Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an Kerstin Rudek. Gewürdigt wird ihr jahrzehntelanger Kampf gegen das Endlager in Gorleben und ihr Engagement im internationalen Aktionsbündnis „Don´t nuke the Climate“. Dieses Aktionsbündnis ist bestrebt, den Atomlobbyisten entgegen zu treten, die für eine Renaissance der Atomkraft werben, und zwar als angeblich CO 2 – freie Technologie. (mehr …)

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Aus Gorleben gelernt?

Im Rahmen der (Online-) Seminarreihe der bundesweiten Anti-Atom-Organsation .ausgestrahlt ging Wolfgang Ehmke am Donnerstagabend (19. November) der Frage nach, ob beim sogenannten "Neustart" der Endlagersuche aus den Fehlern, die es in Gorleben gab, gelernt wurde. (mehr …)

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Tagung: „Schritte auf dem Weg zum Endlager“

"Die Realisierung eines Endlagers für die in Deutschland verursachten hochradioaktiven Abfälle ist eine Jahrtausendaufgabe. Mit dem neuen Standortauswahlgesetz soll unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit eine transparente und wissenschaftsbasierte Suche nach dem Ort erfolgen, der die bestmögliche Sicherheit verspricht. (mehr …)

Mauerbau in Ahaus, Foto (Mitte 2018): ahaus.jetzt/ Christian Bödding

Castorlager ist nicht „gesichert“

Die BI erinnert in einer aktuellen Presseerklärung, dass Schutzmaßnahmen im Zwischenlager Gorleben weiter auf sich warten lassen. Gegen Einwirkungen von außen soll eine Mauer gebaut werden. Die "Hinhaltetaktik" des Betreibers darf nicht länger hingenommen werden! - zur Presseerklärung

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Weiter Kritik an Fachkonferenz Teilgebiete

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat die Teilnehmer*innen der Fachkonferenz Teilgebiete "überrumpelt", kritisiert die BI. Entgegen vorheriger Ankündigungen wurde nämlich „gevotet“. Diese Abstimmungen haben nun ein Nachspiel. - zur Pressemitteilung

DANKE!

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Brote schmieren, Suppe kochen, Türen öffnen, Musik machen, Bürodienst schieben, auf der Straße und der Schiene frösteln, Kompostklos aufstellen, nach der Demo Müll aufsammeln.... Viele haben selbstlos, bescheiden und voller Überzeugung zu dem historischen Erfolg beigetragen. Der Salzstock Gorleben ist nun raus aus der Endlagersuche.

Unsere Demo in Gorleben war schon großartig, aber ein gemeinsames Freudenfest holen wir nach, sobald es wieder geht.

Gorleben ist überall!

Anfragen aus anderen Regionen beantworten, sich auf die nächsten Schritte vorbereiten, denn das Wendland ist bei der Endlagersuche immer noch ein mögliches „Teilgebiet“, sich gegen den Castor aus Sellafield querstellen... Unsere Solidarität ist weiter gefragt.

Dadurch, dass der Salzstock Gorleben aufgrund seiner geologischen Mängel nicht einmal die erste Runde des neuen Endlagersuchverfahrens passiert hat, ist Gorleben rechtssicher aus dem Verfahren ausgeschieden. Die BGE hat angekündigt, dass der Salzstock "endgültig verschlossen" wird.

Gorleben ist raus. Reaktionen aus der BI am Montag, 28.9.2020

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PRESSEMITTEILUNGEN

Kerstin Rudek ist die «Schönauer Stromrebellin 2020»

20. November 2020

Zum 17. Mal wird der Preis des/der „Schönauer Stromrebellen“ verliehen. Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an Kerstin Rudek. Gewürdigt wird ihr jahrzehntelanger Kampf gegen das Endlager in Gorleben und ihr Engagement im internationalen Aktionsbündnis „Don´t nuke the Climate“. Dieses Aktionsbündnis ist bestrebt, den Atomlobbyisten entgegen zu treten, die für eine Renaissance der Atomkraft werben,…

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Auf der Lauer liegt die Mauer…

12. November 2020

Erst 17 Jahre nach 9/11, dem Terrorangriff auf die Twin Towers in New York im September 2001, wurden Sicherungsmaßnahmen für das Zwischenlager Gorleben genehmigt. Für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ist allein dieser Zeitverzug skandalös, schließlich geht es um die Sicherung der Atommülldeponie mit ihren 113 Castor-Behältern gegen Störmaßnamen und „sonstige Einwirkungen Dritter“, im Fachjargon…

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Verstrahltes Geld

12. November 2020

Der schwedische Stromkonzern Vattenfall will höhere Ausgleichszahlungen für den Atomausstieg in Deutschland. Eine Vattenfall-Klage vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) war jetzt erfolgreich, der Erste Senat des BVerfG beanstandete handwerkliche Fehler, die die Entschädigungszahlungen für den beschleunigten Atomausstieg regeln sollten. „Das ist mehr als ärgerlich“, merkt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) an, zumal Vattenfall nun im Nachhinein…

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TERMINE & AKTIONEN

Mo. 23.11.2020
18 Uhr
Dannenberg
Marktplatz
Fukushima-Mahnwache
So. 29.11.2020
13 Uhr
Gorleben, Beluga-SchiffSonntagsspaziergang
So. 29.11.2020
14 Uhr
Gorlebener TannGorlebener Gebet
Mo. 30.11.2020
18 Uhr
Dannenberg
Marktplatz
Fukushima-Mahnwache

GORLEBEN RUNDSCHAU

Anmerkung: Durch die Entscheidung vom 28.9., Gorleben aus dem Endlagersuchverfahren zu nehmen, ist dieser Text überholt. Lest ihn trotzdem:

Stellen Sie sich mal vor, diesen Herbst würde Gorleben aus wissenschaftlichen Gründen endlich aus dem Reigen der potenziellen Endlagerstandorte ausscheiden. Sie finden, das wäre Wunschdenken oder Traumtänzerei? Aber bekannt ist, dass der Salzstock auf einer überregionalen Tiefenstörung liegt, über kein durchgängiges Deckgebirge verfügt, dafür aber über einen Einbruchsee, mit dem sich das Oberflächenwasser schon einen Zugang zum Salzspiegel geschaffen hat; Frostrisse und potenzielle Wassergängigkeiten reichen ohne Zweifel bis an den angeblich homogenen Salzkörper, und Kohlenwasserstoffe sind schon lange vor den Endlagererkundungen nachgewiesen worden. Eigentlich müsste es al-so genau so kommen. Eigentlich …

Tatsächlich aber können wir leider nicht verlässlich ausschließen, dass die bestuntersuchte und umstrittenste geologische Formation unserer Erde aus politischen Gründen über die erste Hürde der Standortsuche mit-geschleift wird. Denn Bund und Länder haben der neuen Endlagersuche nur unter der Maßgabe zugestimmt, dass ihr nukleares Alibi nicht aus dem Verfahren genommen wird und im Umkehrschluss die Kriterien so unscharf gestellt, dass auch ein derart verbrannter Standort wieder als erkundungswürdiges Teilgebiet genannt werden könnte. Die Fachkonferenz Teilgebiete, auf der am 18. und 19. Oktober dieser Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung vorgestellt werden soll, erfüllt allerdings auch schon ohne das Thema Gorleben nicht im Geringsten die Anforderungen an Beteiligung, wie sie die Öffentlichkeit im 21. Jahrhundert erwarten kann. In Corona-Zeiten verkommt die „hybride“ (halb digitale) Auftaktveranstaltung vollends zum Participainment. Eigentlich dürfte man dort gar nicht mitmachen, um einem unfairen Verfahren nicht auch noch den Anschein von Legitimation zu verleihen. Eigentlich...

Tatsächlich aber dürfen wir auch den vielen neuen Standorten, die dort erscheinen werden, unsere begründete Verfahrenskritik nicht vorenthalten. Auch wenn Stellungnahmen der Teilgebietskonferenzen im ungehemmt fortrollenden Verfahren von den Behörden nur „berücksichtigt“ werden sollen, würde es kaum wirkungslos bleiben, wenn es gelänge, gemeinsame Forderungen und Protest zu formulieren und sich eben nicht gegeneinander ausspielen zu lassen. Im Hinblick auf die epochale Tragweite der Entscheidungen halten wir schon den Versuch dazu für unausweichlich.

Für ebenso unausweichlich halten wir es aber auch, unsere eigene Bewertung des Zwischenberichtes vorzunehmen und unseren unverminderten Protest wieder an den Ort des Geschehens zu tragen (unter Einhaltung von aktuellen Hygieneauflagen, versteht sich!). Sehen wir uns also am 4. Oktober an den Atomanlagen?

Martin Donat, Vorsitzernder der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg