PRESSEMITTEILUNG

"Die Asse säuft ab – Gorleben was nun?" – BI Umweltschutz lädt zur Fachtagung ein

Die neugewählte CDU/FDP Bundesregierung setzt weiter auf Gorleben allen Warnungen von Wissenschaftlern zum Trotz. Die Gorleben-Gegner halten dagegen: auf der Straße, demnächst vor Gericht und am kommenden Wochenende im Saal – im Rahmen einer Fachtagung.

Zweifel an der Auswahl Gorlebens als Standort für ein nukleares Endlager gab es von Anfang an. Die Genese des Problems, den Zusammenhang zwischen der Wahl der Asse II als „Versuchsendlager“ für Gorleben und Gorleben selbst beleuchten am Freitagabend der Historiker Detlev Möller und der Greenpeace-Experte Mathias Edler.

Am Samstag geht es um grundsätzliche und Gorleben-spezifische Fragen: Der niederländische Journalist Hermann Damveld betrachtet die internationalen, vergeblichen Bemühungen auf dem Feld der atomaren Endlagerung für hochradioaktive Abfälle. Als Referenten für die geologischen Fachfragen konnte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) renommierte Wissenschaftler gewinnen: es referieren Prof. Dr. Rolf Bertram, Prof. Dr. Dieter Ortlam sowie die Diplom-Geologen Ulrich Schneider und Jürgen Kreusch.

Das „Life-Referat“ von Prof. Dr. Johann Georg Haditsch, der Umweltbeauftragter der evangelischen Kirche in Österreich, wird vermutlich ausfallen müssen, er hat Terminprobleme und seine Teilnahme ist fraglich. Aber eine Stellungnahme der Kirche zur Endlagersuche entfällt nicht, denn der Endlagerbeauftragter der ev.-luth. Landeskirche Hannovers, der Gartower Pastor Eckhard Kruse, wird die Position der Landeskirche erläutern.

Die Fachtagung zum Salzstock Gorleben findet am 16./17. April in Dannenberg statt.
Um Anmeldung wird gebeten * 05841 46 84 oder fachtagung@bi-luechow-dannenberg.de

Die Dokumente der „Geheimakte Gorleben“, die die BI am 15.3. auf einer Pressekonferenz in Hannover auf einer CD präsentierte, finden Sie auf unserer Homepage: www.bi-luechow-dannenberg.de

Wolfgang Ehmke, Tel. 0170 – 510 56 06

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Wolfgang Ehmke, Pressesprecher

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