PRESSEMITTEILUNG
Gorleben muss aus geologischen Gründen aufgegeben werden
Gespräch Altmaier & Weil in Hannover
Mit gespannter Aufmerksamkeit verfolgen die Atomkraftgegner im Wendland, ob sich bei dem ersten Gespräch zwischen Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) über die Endlagersuche andeutet, welche Rolle Gorleben spielen wird.
„Die besten Karten haben die Niedersachsen, weil sie das Aus für Gorleben mit dem Zugeständnis verbunden haben, dass das Bundesland sich nicht verschließt, wenn Standorte bzw. Regionen ausgemacht werden, die als erkundungswürdig gelten“, meint die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).
Altmaier hatte laut NDR betont, er sei gegen einen Ausschluss Gorlebens aus politischen Gründen. „Da stimmen wir ihm zu, Gorleben muss aus geologischen Gründen aufgegeben werden“, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Und zwar nicht im „Ergebnis“ einer neuen Endlagersuche, wie es Ministerpräsident Weil formulierte, sondern als Ergebnis all der Einsichten, die aus der Akteneinsicht und den Erkenntnissen des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zu Gorleben zu Tage getreten sind.
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