PRESSEMITTEILUNG

Castor-Stopp ist ein Ablenkungsmanöver

Castor-Behälter sollten nicht mehr Gorleben ansteuern, sondern Hessen oder Baden-Württemberg sowie Brunsbüttel in Schleswig-Holstein, berichtet die Tagesschau am Sonntagabend im Vorfeld des Bund-Länder-Treffens zur Endlagersuche, das am Dienstag in Berlin anberaumt ist. „Wir gehen davon aus, dass am Dienstag der Castor-Stopp als die Supernachricht verkündet wird“, schreibt Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Die Gorleben-Gegner sehen darin ein groß inszeniertes Ablenkungsmanöver.

BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: „Das Nebenproblem wird in den Vordergrund gespielt, um zu überspielen, dass an Gorleben als Endlagerstandort festgehalten wird. Ob Castoren nach Philippsburg oder Brunsbüttel statt nach Gorleben gebracht werden, macht die Sache nicht besser. Die Atommülltransporte müssen ausgesetzt werden, bis es beim Hauptproblem, der Frage, wohin am Ende mit dem Müll, eine Klärung gibt.“

Die Supernachricht wäre in diesem Punkt, dass sich alle Parteien für den Stopp einer weiteren Atommüllproduktion stark machten.

Ein Bündnis von Umweltverbänden und Anti-AKW-Initiativen wird am Dienstag in Berlin vor der niedersächsischen Landesvertretung dafür demonstrieren, dass vor einer Verständigung auf ein Endlagersuchgesetz eine Enquetekommission mit einer qualifizierten Beteiligung der Zivilgesellschaft die Sicherheitskriterien und Verfahrungsschritte benennt.

  • Zeit: Dienstag, 9. April, 12.30 Uhr
    Ort: Vor der Landesvertretung Niedersachsen, In den Ministergärten 10, 10117 Berlin

Als Ansprechpartner/innen werden vor Ort sein:
Jochen Stay, .ausgestrahlt, mobil: 0170-9358759
Thorben Becker, BUND, mobil: 0173-6071603
Martin Donat, Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, mobil: 0160-99586652
Susanne Jacoby, Campact, mobil: 0151-50524684
Naturfreunde Deutschlands, Uwe Hiksch: 0176-62015902

Die Aktion wird organisiert von .ausgestrahlt, Anti-Atom Berlin, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, Campact und Naturfreunde Deutschlands.

Wolfgang Ehmke, 0170 510 56 06

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Wolfgang Ehmke, Pressesprecher

Tel. 0170-5105606

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