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Atommülltransport aus Garching nach Ahaus geplant

Es gibt Hinweise, dass noch in diesem Jahr ein Atommülltransport in das Zwischenlager Ahaus rollen könnte. Die Pläne sind schon länger bekannt: Absender ist der Forschungsreaktor Garching, der atomare Abfall ein „problematischer Sonderfall“.

Weil das Lagerbecken voll ist, plant der Betreiber des Forschungsreaktors in Garching schon länger, den Atommüll aus dem Betrieb des Meilers von Bayern ins 700 Kilometer entfernte nordrhein-westfälische Zwischenlager Ahaus bringen zu lassen. Es dreht sich um siebzehn „Castor-„Transporte per LKW mit je fünf abgebrannte Brennelementen.

Im Reaktor wird hoch angereichertes, atomwaffenfähiges Uran verwendet. Dadurch ist dieser Atommüll ein „Sonderfall“, weil er vor einer langfristigen Lagerung konditioniert werden muss. Das ist derzeit weder in Garching und erst Recht nicht in Ahaus möglich. Der Betreiber versucht offenbar, den Müll „loszuwerden“.

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(Foto: Ankunft eines LKW mit Atommüll am Zwischenlager Gorleben)