PRESSEMITTEILUNG
Erst Gorleben, dann Salzgitter…
Der Schacht Konrad in Salzgitter ist wie das Gorleben-Komplex ein atompolitisches Projekt der 70er Jahre: im Salzstock Gorleben sollten hochradioaktive, im ausgedienten Erzbergwerk Schacht Konrad die voluminösen schwach- und mittelaktiven Abfälle eingelagert werden.
Der Salzstock Gorleben-Rambow wurde als Endlager im Herbst letzten Jahres aufgegeben, die Planungen für die Inbetriebnahme des Schacht Konrads aber laufen noch, obwohl auch dieser Standort nicht Ergebnis eines vergleichenden Suchverfahrens war.
„Heute würde niemand mehr für die Atommülllagerung ein ehemaliges Bergwerk nachnutzen“, ist sich die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) sicher.
Eine Debatte, die in ein Plädoyer für ein vergleichendes Suchverfahren für alle Arten von Atommüll mündet, wird im Rahmen einer Online-Veranstaltungsserie am kommenden Dienstag (18. Mai) um 18.30 Uhr stattfinden, und zwar mit Ursula Schönberger von der AG Schacht Konrad und Wolfgang Ehmke, dem BI-Sprecher.
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, 0170 510 56 06
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher
Tel. 0170-5105606
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