PRESSEMITTEILUNG

Neues aus der BGZ-Zwischenlagerwelt in Gorleben

Die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) hat ihren der Jahresbericht 2024 zur Umgebungsüberwachung für Gorleben vorgelegt. Am Anlagenzaun an der Stelle mit der höchsten Strahlung wurde demnach ein Wert von 0,12 Millisievert (mSv) ermittelt. Der Genehmigungswert liegt bei 0,30 Millisievert pro Jahr.

Das verwundere nicht, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Dass beim bestimmungsgemäßen Betrieb von Jahr zu Jahr die Strahlung abnehme, weil seit 2011 keine hochradioaktiven Abfälle mehr in Gorleben eingelagert werden, liege auf der Hand.

„Der niedrige Wert geht also auf das Konto des Widerstands“, merkt BI-Sprecher Wolfgang Ehmke an.

Mit den Jahresberichten lenke die BGZ jedoch ab von den wirklichen Problemen der verlängerten Zwischenlagerung. Ehmke: „Es gibt in der BGZ-Zwischenlagerwelt demnach keine bedrohlichen Szenarien, weder Störfälle noch Drohnenangriffe, und das ist wirklichkeitsfremd.“

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 501 56 06

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Wolfgang Ehmke, Pressesprecher

Tel. 0170-5105606

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