Erwischt!

Angeblich gibt es einen Einlagerungsstopp für das atomare Fasslager in Gorleben, seit angerostete Fässer entdeckt wurden. Doch am Mittwoch sichteten Anti-Atom-Aktivisten einen Transport mit Mosaikbehältern, der aus dem Atomkraftwerk Esensham nach Gorleben unterwegs war. Das bestätigte der Sprecher der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) Jürgen Auer am Donnerstag am Rande einer Tagung des niedersächsischen Umweltministeriums zum Thema „Castor und Niedrigstrahlung“ in Hannover.

Die Alarmkette funktionierte und kurz vor Einfahrt in die Tore des Zwischenlagers wurde der Transporter gestoppt.

„Damit haben wir auch das Umweltministerium erwischt, denn es wurde stets behauptet, es gäbe seit dem Fund der Rostfässer keine Transporte mehr“, konstatiert die Bürgerinitiative Umweltschutz.

Umso dringlicher sei, auf dem Hintergrund der Klage der GNS gegen eine Ertüchtigung des Fasslagers, ein behördlich verfügter Einlagerungsstopp, betont BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.
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Licht ins Dunkel

Um den Forderungen der Gorleben-Gegner Nachdruck zu verleihen, wird es am 11. November ab 18 Uhr an der Beluga eine kurze Kundgebung der BI und der Bäuerlichen Notgemeinschaft mit anschließendem Grillen, Punsch und Laterne laufen geben.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 01

Fotos: … eine Feuershow ist wohl nicht drin, aber garantiert gibt es Fleischloses und Wurstiges frisch gegrillt mit Kartoffelsalat und wer eine Quiche oder Nudelsalat mitbringen will, soll nicht zögern

6.10. – Hambacher Forst

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Gorleben-Fachexpertise
Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden. So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!
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