PRESSEMITTEILUNG

Schwimmend gegen dritten Neckar-Castor

Kreativer Protest begleitete den dritten Atommüll-Transport aus dem AKW Obrigheim ins Zwischenlager Neckarwestheim.

Bild: Robin Wood

Bild: Robin Wood

Nachdem das Schiff heute am frühen Morgen mit seiner hochradioaktiven Fracht in Obrigheim abgelegt hatte, begaben sich in der Nähe der Schleuse Gundelsheim (Landkreis Heilbronn) vier Schwimmer*innen ins Wasser und hielten dort ein „Stoppt CASTOR!“-Banner hoch. Parallel ketteten sich Aktivist*innen an das Brückengeländer von Gundelsheim, bevor der CASTOR-Transport in die darunterliegende Schleuse einfahren konnte.

Zwei weitere Fuhren mit jeweils drei Castoren sollen noch folgen. Anstatt ein Zwischenlager in Obrigheim zu bauen, setzt der AKW-Betreiber EnBW auf die billige Lösung der Verschiffung nach Neckarwestheim. Dabei werden unnötige Risiken in Kauf genommen.

Die BI unterstützt die Proteste gegen die gefährlichen Transporte.

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Wolfgang Ehmke, Pressesprecher

Tel. 0170-5105606

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