PRESSEMITTEILUNG

Proteste gegen den Castor-Transport dauern an

„Wer längere Laufzeiten für Atomkraftwerke beschließt, darf sich nicht über längere Laufzeiten für Castor-Transporte wundern“ – die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) geht mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen hart ins Gericht. Röttgen hatte gestern mit Blick auf die zahlreichen Stopps des Castor-Transports den Demonstranten die Legitimität ihrer Proteste abgesprochen. „Ob es legitimer ist, nachts Absprachen mit den Konzernchefs der Atom-Oligopole zur Sicherung ihrer Extraprofite zu treffen, steht dahin“, reagierte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke auf Röttgens Kommentar. Die Entscheidung von Schwarz-Gelb, weiter auf die Atomkraft zu setzen und damit den Ausbau der Regenerativen zu blockieren, zeige, wer die wahren Blockierer in der Energiepolitik seien, bestimmt nicht die Protestler, die den Castor-Transport aufhalten. Ehmke: „Röttgen meldet sich zu Wort, obwohl ihm das Verwaltungsgericht Lüneburg gerade bescheinigt hat, dass die Aufhebung des Moratoriums auf der Basis veralteter Pläne zweifelhaft ist, ein Dialog hat nie stattgefunden, Hand verlesene Gutachter sollen der schwarz-gelben Koalition die Tauglichkeit des Salzstocks bescheinigen.“

Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06
Beachten Sie bitte auch die Homepage des Trägerkreises, der zur Demonstration am 6. November aufrief www.castor2010.de

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Wolfgang Ehmke, Pressesprecher

Tel. 0170-5105606

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