PRESSEMITTEILUNG
15 Jahre Fukushima 40 Jahre Tschernobyl – Die Atommüllkonferenz erinnert
Anlässlich der Jahrestage der Katastrophen 15 Jahre Fukushima und 40 Jahre Tschernobyl kritisiert die Atommüllkonferenz den zunehmend atomfreundlichen Kurs der Bundespolitik. Atomkraft ist und bleibt eine Hochrisikotechnologie, sie ist die teuerste Art der Energieversorgung und kann keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Die Katastrophen von Fukushima und Tschernobyl mahnen: jedes Atomkraftwerk stellt eine Gefährdung für Leben und Gesundheit dar. Große Gebiete um die havarierten Reaktoren sind bis heute unbewohnbar: unzählige Menschen mussten umsiedeln. Die langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit wie etwa Leukämie bei Kindern, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen bei Einsatzkräften sind umfassend dokumentiert.
Die Atommüllkonferenz fordert den sofortigen Atomausstieg weltweit, bevor die nächste nukleare Katastrophe passiert. Um uns als Bevölkerung zu schützen, muss die Bundesregierung sich für eine sichere Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen einsetzen und eine klare Anti-Atom-Haltung auf der europäischen und weltweiten Bühne zeigen.
Für Rückfragen:
Dr. Hauke Doerk, Referent für Energiepolitik des Umweltinstituts München: 01520 2319803
Bettina Ackermann, .ausgestrahlt: 0176 21951519
Bei der Atommüllkonferenz handelt es sich um ein Treffen der Anti-Atom-Bewegung, das dem gegenseitigen Austausch und der Planung gemeinsamen Vorgehens dient. Sie ist ein fachlich-politisches, parteiunabhängiges Forum für Betroffene und kritische Akteure von den Standorten, an denen sich Atommüll befindet oder die Lagerung vorgesehen ist. Ausdrücklich erwünscht ist die Teilnahme unabhängiger, kritischer Wissenschaftlerinnen und von Vertreterinnen von Verbänden und NGOs, die sich mit diesem Thema beschäftigen. – https://www.atommuellkonferenz.de/
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher
Tel. 0170-5105606
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