
PRESSEMITTEILUNG
Kritik am „Beteiligungskonzept“ der BGZ zur „verlängerten Zwischenlagerung“
Weiter umstritten bleibt das Vorgehen der bundeseigenen Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ), die mit Blick auf die „verlängerte Zwischenlagerung“ in Gorleben erneut reine Informationsveranstaltungen als ein Beteiligungskonzept verkauft.
Am kommenden Donnerstagabend lädt die BGZ zu einer Veranstaltung ins Gildehaus Lüchow ein. Der Hintergrund: Bekanntlich läuft die Genehmigung des Brennelementlagers in Gorleben im Jahr 2034 aus, die BGZ wird bereits in diesem Jahr einen Antrag stellen, um die Lagerung der 113 Behälter mit hochradioaktiven Abfällen fortsetzen zu können.
BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: „Weiterhin ist unklar, ob es einen Neuantrag mit erheblich erweitertem Prüfumfang oder eine Fortschreibung der Genehmigung geben wird. Auch der Zeit- und Betrachtungshorizont ist unklar, denn am Ende der Lagerung müssen alle Behälter noch transportfähig sein, um zu einer Konditionierungsanlage am prospektiven Endlagerstandort verbracht zu werden. Mit anderen Worten: zentrale Grundlagen für einen Dialog bleiben außen vor. Unserem Vorschlag für ein Beteiligungskonzept, das den Namen auch verdient – also Rede und Gegenrede mit Expert:innen – ist die BGZ nicht gefolgt.“
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06


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