PRESSEMITTEILUNG
Vollmond im Wendland und Castor-Gespenster
„Castor-Alarm“ hieß es gestern Abend kurz nach 21 Uhr in Langendorf, Laase und Pretzetze. Natürlich fuhr auf der Castor-Nordstrecke kein Transport mit hochradioaktiven Abfällen durch die Vollmondnacht, es handelte sich offensichtlich „nur“ um fünf Transporter mit den charakteristischen medien-bekannten Abschirmungen für die hochradioaktiven Castorbehälter.
Doch allein das schreckte aufmerksame Anwohnerinnen und Anwohner auf und führte dazu, dass sich Verfolger auf den Weg machten, um zu erkunden, was da trotz der Ansage, dass kein weiterer Castor nach Gorleben transportiert werden solle, durch die Nacht fuhr.
Hochsensibilisiert seien die Menschen im Wendland, konstatiert die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI), bei der sofort die Nachrichten und Fotodokumente eingingen. In Zukunft wünsche man sich Vorab-Informationen, bevor es zu nächtlichen Blockadeaktionen käme, die möglicher Weise nur den Abschirmungen dienten.
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, Tel. 0170 – 510 56 06
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