PRESSEMITTEILUNG

Tohuwabohu um Gorleben

Angebliche Terrorwarnungen im Juli

Das Tohuwabohu um Gorleben nimmt immer größere Ausmaße an: Die schon im Juli erfolgte Umlagerung von Castor-Behältern im dortigen Zwischenlager hatte angeblich nichts mit erhöhten Strahlenwerten zu tun. Sie diente dem Schutz vor Terror-Angriffen, sagte Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander im ffn-Interview. Florian Emrich vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hingegen bestreitet, ebenfalls im ffn-Interview, dass das BfS veranlasst habe, die Castoren wegen Terror-Warnungen umgelagert zu haben.

„Welche konkreten Terrorwarnungen hat es im Juli angeblich gegeben und wie soll das Umstellen der Behälter vor einem angeblichen Terrorangriff schützen“, fragte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).

Hinter diesen Widersprüchlichkeiten vermuten die Gorleben-Gegner nichts anderes als den Versuch zu vertuschen, dass schon im Juli auch dem niedersächsischen Umweltminister bekannt war, dass die Grenzwerte in Gorleben überschritten würden. „Ein Umstellen der Behälter wird aber nichts bringen, weil es sich um Streustrahlung handelt, es bleibt bei unserer Forderung: Nichts rein, nichts raus – die Terminierung des Castor-Transports auf den ersten Advent ist ein Skandal“, kommentiert die BI und prophezeit heftige Gegenwehr.

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Wolfgang Ehmke, Pressesprecher

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