PRESSEMITTEILUNG

Wenn zwei sich einigen, demonstrieren Tausende

Am heutigen Abend erklärten Norbert Röttgen (CDU) und Jürgen Trittin (Grüne), es brauche nur noch ein Treffen, um sich auf den Entwurf für ein Endlagersuchgesetz zu einigen. Wie in der Vergangenheit, so die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), werde hier hinter verschlossenen Türen ein Text ausgeklüngelt. „Transparenz ist für die Parteienvertreter offensichtlich immer noch ein Fremdwort“, kommentiert die BI das Ergebnis.

„Dass Gorleben im Gesetzestext nicht Erwähnung findet, ist noch lange nicht das Ende des Endlagerprojekts im Wendland, es steht überall zwischen den Zeilen“, sagte Wolfgang Ehmke (BI).

Eine klare Absage an Gorleben aber sei eine der Grundbedingungen dafür, dass es ein faires und wissenschaftsbasiertes Suchverfahren geben könne.

Die Gorleben-Gegner werden am kommenden Samstag für das Ende des geologisch ungeeigneten und politisch verbrannten Standort auf die Straße gehen. Am heutigen Verhandlungstag blockierten Aktivisten die Zufahrten zum Erkundungsbergwerk für mehrere Stunden.

Wolfgang Ehmke, Tel. 0170 – 510 56 06
Lennart Müller, Tel. 0175 – 199 29 89

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Wolfgang Ehmke, Pressesprecher

Tel. 0170-5105606

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