PRESSEMITTEILUNG
Gorleben – Das Bundeskriminalamt (BKA) schürt Angst + BI Umweltschutz fordert politische Lösung
Im Vorfeld des nächsten Castor-Transports nach Gorleben schürt das Bundeskriminalamt (BKA) Gorleben Angst. Das BKA rechne mit Massenblockaden auf Straßen und Schienen sowie gezielten Sabotageakten hatte die Wochenzeitschrift „Focus“ am Samstag unter Berufung auf eine vertrauliche Lageeinschätzung des Bundeskriminalamts (BKA) berichtet.
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) weist die Gewaltprognose des BKA in den Bereich der Phantasie: „Keine Organisation, keine Gruppe, die zu Protesten aufruft, redet der Gewalt das Wort. Richtig ist allein, dass mit einem erheblich höheren Protestniveau zu rechnen ist, schließlich erwarten wir am 6. November mehr als 20.000 Demonstranten“.
BI-Sprecher Wolfgang Ehmke widerspricht der Lageeinschätzung des BKA vehement: „Wir wollen keine Auseinandersetzung mit der Polizei, wir setzen auf politische Lösungen. Deshalb haben wir den niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister (CDU) aufgefordert zu intervenieren und endlich den gordischen Knoten zu durchschlagen: Gorleben ist geologisch verbrannt und politisch nicht durchsetzbar, die Atomkraft ist am Ende.“
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