PRESSEMITTEILUNG
Kein Forschungslabor in Gorleben!
Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) lobte die gestrige Entscheidung, der Bund-Länder-Kommission zur Endlagersuche, der Schritt komme einem Baustopp gleich. Ob es einen weiteren Erkundungsstopp gibt, müsse noch entschieden werden. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir im Januar dabei weiterkommen werden“, sagte Lemke nach Agenturberichten, die für rot und grün regierte Länder die Gespräche koordiniert. Lemke hatte vorgeschlagen, Gorleben nach schwedischem Vorbild zum Forschungslager zu machen, aber nicht zum Endlager.
Die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg missbilligt diesen Vorschlag: „Bitte nicht noch einmal Asse II in Gorleben“, sagte ihr Sprecher Wolfgang Ehmke. Ein Forschungslager im Salzgestein präjudiziere erneut die Salzlinie bei der Endlagersuche. Ergebnisoffen sei etwas anderes als schon wieder – ohne Rücksprache mit den Bürgerinitiativen und der Kreistagsmehrheit im Wendland neue Vorschläge aus dem Hut zu zaubern, um „ein bisschen Gorleben“ zu erhalten.
„Geht es um Arbeitsplätze?“ fragt die BI. „Dann gibt es für einige Jahre Arbeit beim Rückbau des Projekts“, so Ehmke.
Wolfgang Ehmke, Tel. 0170 510 56 06
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher
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