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Proteste zum ersten Fukushima-Jahrestag

Zehntausende Menschen haben allein in Deutschland am ersten Jahrestag der Katastrophe von Fukushima für ein Ende der Atomkraft protestiert. In Brokdorf, Neckarwestheim, Gronau, Gundremmingen und im Braunschweiger Land fanden zentrale Demos statt, etliche weitere kleinere Aktionen im ganzen Land.

24.000 Menschen beteiligten sich an einer Lichterkette zwischen der Asse, Schacht Konrad und Braunschweig und wiesen auf die ungelöste Atommüllproblematik hin. In Brokdorf umzingelten etwa 3.000 Menschen das AKW, Demos mit jeweils mehreren tausend Teilnehmern führten vor die Atomanlagen in Gundremmingen, Neckarwestheim und Gronau.

Lennart Müller von der BI forderte auf dem Opernplatz in Hannover vor tausenden Demonstranten Lehren aus den Fehlern der Vergangenheit zu ziehen: „Das kann nur den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie und die Abkehr von Gorleben als Atommüllstandort bedeuten“, so Müller. Tags zuvor sprach bereits Pressesprecher Wolfgang Ehmke bei einer Kundgebung vor 1.000 Menschen in Kiel.

Auch in Gorleben wurde demonstriert: gemeinsam mit Klaus dem Geiger fand der traditionelle Sonntagsspaziergang am Bergwerk statt, an dem sich etwa 70 Menschen beteiligten.


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Jan Becker

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