PRESSEMITTEILUNG

Strahlendebatte um Gorleben

Vor einem Jahr, im Vorfeld des 13. Castortransports, hatte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Debatte angeschoben: die erlaubte Jahresdosis von 0.3 Millisievert könnte mit der Einlagerung der 11 Castor-Behälter überschritten werden. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) forderte einen Einlagerungsstopp. Wie steht es nun um die Strahlenbelastung am Zwischenlager Gorleben? Zu einem spannenden Streitgespräch lädt nun die BI ein. Am kommenden Mittwoch werden im Lüchower „Ratskeller“ Experten der Fachgruppe Radioaktivität der BI und der Strahlenschutzbeauftragte der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) ihre Argumente austauschen. Sie wollen die Frage zu klären, ob der Grenzwert tatsächlich überschritten wird. Neu ist, dass die Fachgruppe Radioaktivität selbst Messungen vorgenommen hat, mit Einwilligung der GNS sogar auf dem Zwischenlager-Gelände.

  • Die Veranstaltung wird von dem NDR-Journalisten Karsten Schulz moderiert und beginnt um 19 Uhr.

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