Pressemitteilung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Wendland = Windland? Ausbau ohne Maß?

Seit der Standortbenennung Gorlebens 1977 hat sich die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) für den Ausbau der Regenerativen als Alternative zur Atomkraft eingesetzt. Die drei Windanlagen auf dem Jeetzler Berg bei Lüchow stehen für dieses Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, die sich in einer Energiegenossenschaft zusammengeschlossen haben. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: „An dieser Linie – Regenerative statt Atomkraft – gibt es nichts zu rütteln.“

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg sind derzeit umfangreiche neue Windkraftflächen geplant – in einer Größenordnung, die indes viele Fragen aufwirft. Auf einer BI-Info-Veranstaltung sollen Fragen wie diese erörtert werden: Was bedeutet dieser Ausbau konkret für Natur, Landschaft und die betroffenen Gemeinden? Wie viel Windkraft verträgt das Wendland – und gibt es Alternativen zum immer weiteren Flächenverbrauch? Leo Agthe und Matthias Kritz von der BI Windkraft Zernien erläutern die aktuellen Planungen.

Auf dem Jeetzeler Berg, wo drei Windkraftwerke von der Energiegenossenschaft betrieben werden, geht man einen anderen Weg: nicht in die Fläche, nicht in die Wälder, dort steht das Repowering an – also die Modernisierung bestehender Standorte als mögliche Alternative zum Neubau in bislang unberührten Räumen. Wendland-Wind Geschäftsführer Dieter Schaarschmidt stellt das Konzept vor.

Die BI lädt alle Interessierten ein, sich zu informieren, mitzudiskutieren und verschiedene Perspektiven kennenzulernen.

Montag, 20. April, 18 Uhr im Dannenberger Ostbahnhof

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

 

 

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Wolfgang Ehmke
Tel. 0170 510 56 06

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