PRESSEMITTEILUNG

Endlagersuche – BI fordert Klarheit

Die Endlagersuche in Deutschland wird sich länger hinziehen als ursprünglich geplant, das war aus Sicht der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) absehbar. Nun will die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), die für die Suche zuständig ist, ab dem Jahr 2024 einmal jährlich einen Arbeitsstand zu ihren vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen veröffentlichen, der auch Einschätzungen zu möglichen Standortregionen enthalten soll. „Damit wird hoffentlich auch für das Wendland, das mit vier potentiell tauglichen Tongebieten auch nach dem Ausscheiden des Salzstocks Gorleben von der Endlagersuche weiter betroffen ist, klar, was auf uns zukommt,“ so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

Auf die Folgen der Verzögerung, die verlängerte Zwischenlagerung für ungefähr 100 statt 40 Jahre, hatte die BI bereits hingewiesen: „Da gibt es für das neue Jahr 2023 noch viel Klärungsbedarf, neben der verlängerten Laufzeit für die verbliebenen drei Atomkraftwerke Stoff genug für die atompolitische Debatte des nächsten Jahres.“

Wolfgang Ehmke/ BI-Büro Rosenstr.20/ 29439 Lüchow/ 0170 510 56 06

Weiterlesen: https://umweltfairaendern.de/2022/12/03/neue-broschuere-atommuellbehoerde-erklaert-oberirdische-zwischenlagerung-hochradioaktiver-strahlenabfaelle-zwischen-normalbetrieb-und-krieg/

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Wolfgang Ehmke, Pressesprecher

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